After Work Triathlon Niebüll 2011 / jetzt mit Bildern

Am 29.07. war es soweit, der sechste Wettkampf der Westküstenserie konnte absolviert werden, und die ersten Athleten hatten die Chance die erforderlichen 6 Starts für das begehrte T-Shirt vorzuweisen.  Am späten Nachmittag fanden sich viele altbekannte, triathlonverrückte Nordfriesen an der Wehle in Niebüll ein. Und die Floose war mal wieder grandios vertreten.  Von den „Altsüchtigen“ waren die Twins (Jutta und Ellen), Kerrin, Sandra, Anne, Sonja – Hömma -Lange, Melanie, Hans der Ausgeschlafene, Coco, Dennis, Tobi, Sascha, Rainer, Frank L. und Jan S. am Start. Und natürlich unsere 4 Debütantinnen: Angela, Melle, Tanja und Cindy. An der Strecke wurden wir tatkräftig von Peggy, Katja und Dirk mit Emilie, Ocke, Katja, Kerstin mit Philip und Patrick und Anne mit Tochter unterstützt. Und natürlich auch Mitglieder befreundeter Vereine, die aus den verschiedensten Gründen nicht als Starter dabei waren, aber trotzdem alle Teilnehmer angefeuert haben. Auf gar keinen Fall darf natürlich unser Haus- und Hofmoderator Bernhard vergessen werden.Veit, der unsere gerne unterstützen wollte, konnte leider nicht dabei sein, da er arbeiten musste. Aber er gab per SMS die Devise des Tages aus. Zitat: An Alle. Parole des Tages VP 5 bzK. Entschuldigung wird nicht akzeptiert. … Zitat Ende. Wir wussten nun also was die Stunde geschlagen hatte.

Entgegen allen Wettervorhersagen, waren die Bedingungen fast optimal. Kein Regen, 19 Grad und für nordfriesische Verhältnisse „fast normaler“ Wind.

Wie in Niebüll üblich. kennt man so ziemlich jeden Anwesenden, was in sofern ganz schön ist, als dass man ´ne Menge Leute hat, mit denen man eifrig quatschen kann. Allerdings läuft dann ganz plötzlich die Zeit für die Startvorbereitungen davon. Sei es drum. Es kommt also das typische Niebüller Gewusel: Platz suchen – schnacken – Startunterlagen holen – quatschen – Wechselplatz einrichten – sabbeln – umziehen – plaudern – noch schnell mal zum WC – klönen – zum Glück lange anstehen – noch mehr Fachsimpelei – Wettkampfbesprechung – fast Stille – small talk – Hilfe, jetzt wird es aber wirklich Zeit – nur noch ein oder zwei Sätze – kann mir jemand den Neo zumachen?

Und plötzlich heisst es: Das erste Starterfeld bestehend aus den Frauen und einigen Männern soll ins Wasser. Die Schwimmstrecke wurde etwas verlängert. Die Startlinie bildete dieses Mal die gedachte Verlängerung des linken Stegs. Das war eine tolle Idee von Henning, da sich das Starterfeld vor der Badeinsel etwas besser verteilen konnte und das Gedrängel nicht ganz so schlimm war. Kerrin hat das Wasser wieder zum Kochen gebracht und kam als zweite Frau aus dem Wasser, dicht gefolgt von Sandra und Jutta, die sich ein Kopf-an-Kopf-rennen geliefert haben (siehe Fotos) auf den Plätzen 4 und 5. Nach zügigem Wechsel ging es auf die bekannte Radstrecke. Dieses Jahr mal mit eindeutiger Windrichtung: zuerst direkt von vorne, was den Rückweg umso schöner machte. Nachdem alle Teilnehmer des ersten Starterfeldes aus dem Wasser waren, durften die Männer ran. Kaum, dass wir auf der Radstrecke waren, kam uns Jutta schon als führende Frau entgegen (die Scheibe von Peter scheint wirklich zu funktionieren). Viele mögen keine Wendepunktstrecken, ich finde sie total Klasse, da man unterwegs immer wieder bekannte Gesichter sieht und man sich gegenseitig als Teilnehmer anfeuern kann. Als Sandra vom Radfahren auf die Laufstrecke wechselte, hat Bernhard fataler Weise das Radfahren als Sandra´s Lieblingsdisziplin bezeichnet. Sandra hat den Fehler sofort dezent aber bestimmt korrigiert. Sie hatte also noch genügend Luft für´s Laufen.

Die Laufstrecke überschnitt sich wieder leicht mit der Radstrecke, so dass man den Einen oder Anderen schon unterwegs ohne Überholmanöver getroffen hat.  Durch die offene Landschaft sah man einen großen Teil der Läufer auf der ersten Hälfte der Laufstrecke wie auf einer Perlenkette durch die nordfriesische Landschaft flitzen. Nachdem die Wehle noch einmal umrundet wurde kam der Zieleinlauf, der von unseren Fans lautstark unterstützt wurde und uns dazu brachte die letzten Reserven für einen Endspurt zu mobilisieren.

In altbekannter Floosemanier machten sich alle Finisher der Floose nach einer kurzen Erholungsphase sofort daran die angehenden Finisher ebenfalls lautstark im Ziel zu begrüssen. Nach und nach kamen auch unsere Debütantinnen ausgepowert aber überglücklich ins Ziel. Willkommen im Kreise der Triathleten und herzliche Glückwunsch zum ersten Finish.

Ob geduscht oder nicht, der Verzehrgutschein wurde umgehend genutzt um die verbrannten Kalorien mit Pommes und Currywurst wieder aufzufüllen. Boah tat das gut.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden Jutta als Siegerin und Ellen als 3. gebührend bejubelt. Die weiteren Platzierungen kann ich leider nicht nennen, da die Ergebnislisten noch nicht im Netz stehen. Bernhard wurde von Peter und Heiner für seine Moderationen und seine Verdienste für den Triathlonsport geehrt und bekam ein Präsent. Anne erhielt als verständnisvolle Ehefrau zum Dank, dass sie Bernhard die nötigen Freiheiten gewährt, einen Blumenstrauss. Jutta spendierte dann auch noch Sekt, der natürlich aus dem Pokal getrunken wurde.

Es war mal wieder eine tolle Veranstaltung mit vielen persönlichen Erfolgen, glücklichen Momenten und tollen Leistungen aller Anwesenden neben der Strecke und natürlich auf der Strecke. Vielen Dank an Peter und Heiner für den schönen Rahmen bei diesem toll organisiertem Wettkampf und die warmen Duschen in der Jugendherberge. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.

Die grandiosen Fotos von Peggy findet ihr hier:https://picasaweb.google.com/102251642777483196067/AfterWorkTriathlonNiebull2011

6 Kommentare

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  1. Hey Jan,

    jetzt bin ich mal der 1. der Kommentiert. Schöner Bericht und sehr tolle Fotos. Mein Glückwunsch an alle FInisher, vor allem an die erstmaligen. Tolle Leistung.

  2. und jetzt waren meine FInger wieder zu schnell! Danke an Bernhard für die klasse Moderation.

    • Hans der Ausgeschlafene on 31. Juli 2011 at 18:29
    • Antworten

    Schön geschrieben, Jan!! …und Deine Bilder, Peggy, Spitze!! Habt Ihr beide schön gemacht!! Auch von mir Glückwunsch den Finishern! Kompliment Euch, Peter und Henning, Ihr habt es wie jedes Mal geschafft eine total runde Veranstaltung zu schaffen. Das schönste ist eigentlich dass es ein Triathlon zum Anfassen ist,. Tolles Zusammenspiel von Akteuren, ob Ausrichter, Teilnehmer oder Zuschauer. …Weiter So!! Alles Super!!

  3. Super geile Bilder, Peggy…ich bin froh das wir nun zu zweit sind…freue mich auch wieder das wir beim Ostseeman Teamarbeit machen….DANKE, meine Liebe!

    • Frank L. on 31. Juli 2011 at 21:44
    • Antworten

    Hallo Jan,
    auch von mir ein großes Lob für diesen tollen Bericht!
    Niebüll hat richtig Spaß gemacht.
    Im Wasser war ein tierisches Gedrängel – was mir wiederum zeigt, dass ich mittlerweile (zumindest bei den kürzeren Distanzen) doch nicht mehr so weit hinter dem Hauptfeld schwimme.
    Das Floose-Schwimm-Training zeigt bei mir also eine gute Wirkung!
    Auf der der Radstrecke dann zwar erst Gegenwind, doch nach der Wendemarke Druck ohne Ende.
    Ursprünglich dem Lauflager entwachsen, bringt mir auch der Radsport enormen Spaß.
    In der Symbiose „Triathlon bzw. Duathlon“ ist es aber schon eine echte Herausforderung.
    2 bis 3 Kilometer dauert es, bis ich nach dem Wechsel in meinen gewohnten Laufschritt finde.
    Genau als ich mich gerade eingelaufen habe, zieht Tobi erbarmungslos an mir vorbei.
    Wieso ist der eigentlich so schnell, Kerstin?
    Was gibst Du deinem Adonis zu futtern?
    Nachher habe ich ihn am Currywurststand gesehen – liegt darin das Geheimnis?
    An Peggy mogelte ich mich irgendwie vorbei (liegt wohl an meinem grünen Trikot) – Ansonsten tolle Fotos, Peggy!
    Schade, dass Veit arbeiten musste.

    Liebe Grüße,
    Frank

  4. Hey Jan,
    hast du echt super geschrieben und genau die richtigen
    Worte gefunden…
    Du machst den anderen großen Autoren hier ja richtig Konkurrenz;-)
    Es war mal wieder ein richtig tolles Event, das auf jeden Fall in guter Erinnerung bleibt.
    Zumal es echt herrlich war mit meiner liebsten Tanja ins Ziel zu laufen
    und dort von vielen Freunden, Bekannten, Verwandten und der Floose bejubelt zu werden-echt irre…
    Wir sehen uns dann ja alle am Sonntag-das wird ein tolles Erlebnis.
    Und am Dienstag mache ich dann schon meinen 5ten Triathlon-wer hätte das mal gedacht;-)
    Liebe Grüße von Anne

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