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Jul 26

Ironman Frankfurt

Dies wird nur ein kurzer Artikel, denn wer nicht mit war ist selber Schuld! Es war nämlich ein anstrengender aber spannender Ausflug mit einer Menge beeindruckender Momente und Bilder.

 

Samstag nach dem „Fördecrossing“ machten Jan S., Kerrin und ich uns in Kerrin´s neuem Floosemobil auf den Weg nach Frankfurt um Willi, Jens und ganz besonders unseren Veit dabei zu unterstützen ihre Tickets nach Hawaii zu lösen.

Nach über 700km nonstop kamen wir mitten in der Nacht an und schlugen unser Lager in der Nähe des Langener Waldsees, wo das schwimmen stattfindet, auf. Jan pennte im blitzschnell aufgebauten Zelt und Kerrin und ich im Floosemobil.

Morgens um sechs machten wir uns auf zum Schwimmstart und dort trafen wir Veit und Peggy! Beide haben sich sehr über die Überraschung gefreut und waren beide sehr gut drauf.

Wir waren wahrscheinlich aufgeregter als die beiden.

Ebenfalls trafen wir Sebi, Udo, Wolle, Ute, Panse und Tore oder Thore?! Entweder ist die Triathlonwelt ein Dorf oder die Nordfriesen sind einfach der Knaller und überall zu finden.

 

Um 06.45Uhr starteten die Profis und dann um Punkt 07.00Uhr Veit und seine Mitstreiter. Der Ort des Starts ist eine riesiege Bagerkuhle, welche auch als Naturbad dient. Von hier ging es auf dem Rad zwanzig Kilometer in die Frankfurter Innenstadt und dann auf zwei 80km Runden. Wir sahen Veit am Beginn der Radstrecke und je einmal pro Runde. Er sah immer gut und hochkonzentriert aus, wie man es von ihm kennt. Auch seine Zwischenzeiten waren beeindruckend.

Peggy und wir begaben uns dann auf die Sportmesse, da wir ein wenig Zeit hatten bevor wir Veit beim Wechsel auf die Laufstrecke das nächste mal sehen wollten. Die Messe fiel zu meinem Erstaunen detlich kleiner aus als in Hamburg. Aber Schnäppchen machten wir trotzdem. Besonders ich, da ich endlich meine Regenjacke bekam. Diese war an diesem Wochenende auch bitter nötig. Es war saukalt und regnete immer mal wieder und teilweise auch sehr kräftig. Alles in allem echtes Mistwetter.

 

Naja, Veit wechselte dann auf die Laufstrecke und legte bei besagten Wetterbedingungen einen Marathon in knapp unter dreieinhalb Stunden hin. Dafür musste er vier Runden auf einer sehr Zuschauerfreundlichen Laufstrecke rund um den Main absolvieren. Wir feuerten ihn Runde für Runde an und Peggy versorgte ihn mit Sportlernahrung und wir ihn mit seiner aktuellen Rennposition.

 

Dann wechselten wir über zum bekannten Platz am Frankfurter Römer und bejubelten Veits Zieleinlauf zusammen mit hunderten anderen Begeisterten und Verrückten. Wie gesagt war das Wetter wirklich nichts für Zuschauer und das merkte man leider auch an der Strecke. Aber ein paar echte harte gibt es immer und wir und die anderen Nordfriesen waren ein Teil davon.

 

Veits Zeiten und die der anderen kann ja jeder im Internet erfragen und das Resultat ist ja auch bekannt. Aber diese Zahlen sagen rein garnichts aus, denn es sind nur Zahlen.

 

Ich schrieb bereits einmal, das es beeindruckend ist dem Sportler Veit zuzusehen und das hat er hier wieder einmal bestätigt wenn nicht sogar getopt. Bei solch grausigen Bedingungen präzise wie ein Uhrwerk zu funktionieren und seine durch monatelanges Training erarbeiteten Fähigkeiten abzurufen ist aller Ehren wert. Es tut mir leid, dass er sein angestrebtes Ziel nicht erreichen konnte aber ein Gewinner ist er allemal und unsere kleine Reisegruppe zieht den Hut vor ihm. Wir bereuen keinen der fast 1500km die wir innerhalb von anderthalb Tagen gefahren sind und würden es immer wieder machen!

 

Triathlon ist einfach geil!!!!!!!!!!!!

 

P.S.: Wer die ganzen kleinen geschichten hören möchte, die die Reise noch besser als schon beschrieben gemacht haben, der muss uns einen ausgeben und fragen oder nächstes mal einfach selber einer der Verrückten sein. Es lohnt sich!

6 Kommentare

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  1. Coco

    Ach und noch etwas: Da jan und Kerrin am Montag arbeiten mussten haben wir den Wettkamof leider nicht bis zum Ende schauen können.
    Als wir im Shuttlebus zurück zum Start fuhren konnten wir durch den heftigsten Schauer des Tages hindurch die letzten Athleten sehen, die sich noch auf der Laufstrecke befanden und wohl auch noch einige Stunden auf ihr befunden haben werden. Auch vor denen ziehe ich den Hut. Echte Sportler! Hätte ich gekonnt, hätte ich jeden einzelnen bis zum letzten bis ins Ziel hinein angefeuert!

    Ach und Jan: Unsere Pannenhilfe bei den beiden Athleten hat sich gelohnt. Sie haben beide den Mut nicht verloren und die Ziellinie erreicht!

  2. Briddy

    Hach.. Da krieg ich beim Lesen ja schon Gänsehaut und Tränen in den Augen..

    Toller Sport!
    Toller Verein!
    Tolle Fans!

    Schön, dass es Euch so gut gefallen hat und ihr die besten Spots entdeckt habt. Dann steht dem Familien-Support für mich in 2012 wohl nichts im Wege.. 🙂

  3. Peggy

    ich habe piepie in den Augen… DANKEEEE… an alle die an Veit gedacht und mitgefiebert haben… danke für den tollen Suport….
    Mega Danke an die tolle Überraschung in den frühen Morgenstunden,,,
    Ihr habt mich von den Socken gehauen….DANKEEEEE……

  4. Jan S. aus L.

    Boa war das eine geile Tour. Das war natürlich anstrengend, mit wenig Schlaf, viel Regen und langer Autofahrt, aber die Mühen haben sich gelohnt. Allein die Gesichter von Peggy und Veit vorm Wettkampf als sie uns sahen, waren die Reise wert.
    Aber wenn man schon morgens mit Blaulicht von 2 Polizeimotorrädern vom „Campingplatz“ zum Start eskortiert wird, kann das doch nur ein hammergeiler Tag werden.
    Schade für Alle, die gezögert haben und sich aus verschiedensten Gründen nicht durchringen konnten mitzukommen, Ihr habt echt was verpasst.

    @ Veit: Du hast toll gekämpft und hättest den Slot wirklich verdient. Hut ab vor Deiner Entscheidung nicht als evtl. Nachrücker nach Hawaii zu fahren. Du bist wirklich der Sportler des Jahres.

    Ich freue mich auf eine tolle Restsaison mit Dir.

    Jan

  5. Veit

    Hallo Ihr Lieben…
    Seit Tagen ringe ich um die richtigen Worte … um Euch meine Dankbar auszudrücken. Für das was Ihr getan habt, nicht nur das letzte Wochenende , sondern auch die ganzen zurückliegende Monate. Für die aufbauende Worte, das Schulterklopfen und das einfach nur in dem Arm genommen zu werden, bin ich Euch mehr als nur DANKBAR. Ich weiß gar nicht wie Euch das zurück geben kann. Danke für Eure lieben Worte, Eure Gedanken und für den Rückenwind den Ihr mir gegeben habt.
    In tiefer Dankbar Euer Veiti

  6. Frank L.

    Sport – Worte – Emotionen – Leidenschaft
    Diese Saison ist bisher einfach nur unglaublich.
    Ereignis an Ereignis reiht sich aneinander.
    Vom Einsteiger bis zum Ironmanfinisher ist in der Floose jede Leistungsklasse vertreten und doch sind wir alle auf einem Nenner.
    Einfach großartig, dabei zu sein!
    Die Liveübertragung vom Ironman in Frankfurt war mal etwas vollkommen anderes.
    Aber genau das zeichnet die Floose ja aus – Herausforderungen und Neues.
    Homepage, Facebook …….. und ein unglaublich guter Kontakt zu vielen Nachbarvereinen.

    Vielen Dank auch von mir für die großartige Unterhaltung, die wir Dank unserem Veit aber auch durch Willi und Jens zum Ironmanwochenende in Frankfurt erleben konnten.
    Darüber werden wir noch lange sprechen.

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