Berlin Marathon 2011

Eine erfolgreiche Triathlonsaison beendet ein Triathlet natürlich mit einem Herbstmarathon.

Weiterhin ist der Wettergott dieses Jahr mit Ironie dabei – doch unserer nordfriesischen Zähheit ist er nicht gewachsen. Während Petrus eine Sommersaison mit monatelangen Regenfälle bescherte, ließ er zum Berlin Marathon die Temperaturen in ungewohnte Höhen steigen.

Aber genau dieses Wetter ist es schließlich, welches den Berlin Marathon schon oft auszeichnete und ihn dazu macht, was er ist: „Außergewöhnlich„!

Über 40.000 Starter gingen auf den Kurs von 42,195 Kilometer, darunter die beiden Floosies Alexandra Mrosek  und Frank Lorenzen. Oliver Kutta sollte eigentlich ebenfalls starten, erhielt von seinem Arzt jedoch aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ein Startverbot.

Berlin – Eine Sight-Seeing-Tour der Extraklasse. Zahlreiche Bands säumten den Streckenverlauf und sorgten für riesige Stimmung bei Zuschauern und Läufern. Partymeile ohne Ende! Irgendwann dann die Mitteilung „Neuer Weltrekord“ und ein Raunen ging durchs gesamte Läuferfeld. Nach 2:03:38 war der Kenianer Patrick Makau bereits im Ziel, während sich das Hauptfeld noch in Nähe der Halbmarathonmarke befand. Publikumliebling und bisheriger Weltrekordinhaber Haile Gebrselassie aus Äthiopien musste das Rennen leider vorzeitig beenden. Sympathisch zeigt sich auch Paula Radcliffe aus Großbritanien, die bei ihrem Debüt in Berlin gleich auf den 3. Platz lief und bereits für nächstes Jahr einen weiteren Start ansagte. Ob Elite- oder Hobbyläufer – Berlin vereint neben den unterschiedlichen Leistungsklassen auch alle Nationen und Kulturen. Besonders für Debütanten ein geniales Event!

Frank finishte schließlich mit 03:42:02 Stunden und Alex(andra) folgte nach 4:23:24 Stunden.

Herzliche Glückwünsche auch an alle weiteren Finisher!

Star Wars

Nordfriesen in Berlin: Martin Christiansen, Ines Bahnsen (TSV Ladelund), Carsten Senger (TSV Goldebek), Claudia Kaletzke (MTV Leck), Frank Lorenzen (Fri Ööwingsfloose), Herbert Rieck (TSV Goldebek)

Nordfriesische Marathonis in Berlin

3 Kommentare

    • Hans on 27. September 2011 at 21:52
    • Antworten

    ICH GRATULIERE EUCH HERZLICH!!!!

    Euch allen!! Toll, ….Mir fehlen die Worte, vielleicht weil ich sooo weit wegggg bin von dieser Leistung!! Frank, es war der 4. Dieses Jahr??? Irre!! Respekt ! und Du, Ines. ich glaube es war Dein Debüt?? super….und dann noch an solch denkwürdigen Tag, an dem der Weltrekord fiel!! Alex, jetzt werden wir auch wieder von Dir hören???

    Ich grüße Euch alle !! Glückwunsch.

    Hans

    • Frank Lo on 28. September 2011 at 07:49
    • Antworten

    Vielen Dank für die Glückwünsche, die Facebook-Kommentare und die Emails!
    Berlin war gigantisch!!!!!!
    Schade nur, dass ich erstmalig ohne meine Familie nach Berlin fahren musste.
    Mein Sohn war krank und so blieb meine Frau natürlich bei ihm.
    Zum perfekten Glück fehlten damit meine beiden größten Fans an der Strecke.
    Auch mein Bruder musste leider zu Hause bleiben, obwohl er jetzt trotzdem in den Ergebnissen auftaucht.
    Sein Zeitchip lief einfach an meinem rechten Fuß mit – wollte mal gucken welches Bein schneller ist!
    Übrigens: Der linke Fuß hat mit einer Sekunde Vorsprung gewonnen!

    An Hans: Nicht übertreiben – es war nur mein 3. Marathon in diesem Jahr, dafür aber der 4. Marathon nach meinem RESET von 2008.

    Ich bin unglaublich glücklich, überhaupt wieder meinen Lieblingssport ausüben zu können – das sah Ende 2008 noch ganz anders aus.
    Dieses Jahr habe ich mich sportlich gesehen mal so richtig ausgetobt.
    Würde man für Endorphine Geld bekommen – ich bräuchte nie wieder arbeiten gehen!

    Mit dem Berlin-Marathon verbinden mich wahnsinnig viele Geschichten, Erlebnisse und Emotionen.
    Solange mir das „Laufen“ daher möglich ist, wird es mich immer wieder nach Berlin ziehen.
    Seit meinem Laufeinstieg im Jahr 2005 war es mittlerweile meine 6. Teilnahme in Berlin – 3mal fiel dabei ein neuer Weltrekord!
    Insgesamt habe ich seither 13 Marathons erfolgreich gefinisht, obwohl ich 2009 komplett pausieren musste.
    Die 42,195 Kilometer bleiben nach wie vor meine Lieblingsdistanz!

    Das ich das alles erreichen konnte, verdanke ich einer sagenhaften Unterstützung von meiner Frau und meinem Sohn! Ich liebe Euch!

    Vielen Dank auch an jeden Zuschauer, der mich angefeuert hat, jede Band, die mich beflügelt hat und jede Kinderhand, die ich abklatschen durfte.

    Ja ich gestehe – ich bin laufsüchtig!

    • Tim & Marzi on 29. September 2011 at 19:54
    • Antworten

    Herzlichen Glückwunsch zum super Marathon, lieber Frank! Berlin muss wirklich ein Highlight sein…toll!
    Dein Kommentar ist mit sehr viel Emotionen geschrieben….wow…wahnsinn was du in den letzten Jahren geleistet und von dir abverlangt hast…Hut aber lieber Frank! Grandios!
    Und mit Ellen und Henrik hast du eine wirklich tolle Familie an deiner Seite!

    Wir sehen uns Sonntag….mal so ganz anders ;-)!!!

    Gruß Familie Mar!!!!

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