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Apr 29

RTF Husum

Das Motto des Tages : “ Gegen den Wind!“

Sind gespannt auf Eure Berichte vom heutigen Tag…war ja scheiße windig….

Schön das wir euch noch getroffen haben. LG Marzi

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4 Kommentare

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  1. Hans

    Geile Biller!!!!! ……………………und soooo viele Beteiligte!!! Respekt!!!!

    Hans

  2. Flo

    Sonntag, kurz vor 9:00 Uhr und das Hauptfeld der RTF macht sich für den Start zurecht.
    Unzählige bekannte Gesichter versammeln sich am Startpunkt. Doch wo sind die Floosies?
    Durch das Kippfenster des Damenklos erklingt plötzlich eine unverwechselbare Tonlage und an der Anmeldung ist Traubenbildung im Einheitslook der Floose-Farben.
    Seit zwei Stunden sind schon die Radmarathonis auf der Strecke, die sich 220 Kilometer vorgenommen haben.
    Zur Köningsdistanz haben sich Wolle und Arne entschlossen, die wir später noch an den Verpflegungspunkten treffen werden.
    Unsere Gruppe hingegen hat sich für die 150 Kilometer entschieden.
    Mit dabei sind: Sandra, Ellen Lo, Kerrin (Kitty), Steffi, Christa, Melle, Tobi, Rolfe, Peter D., Jan S., Frank Lo, Coco und Veit.
    Gemeinsam geht es los, was für ein Bild.
    Kilometer für Kilometer wird abgespult und Veit versucht kämpferisch, die Gruppe zusammen zu halten.
    Der starke Wind lässt uns nur erahnen, was noch vor uns liegt.
    Geschlossen erreichen wir den ersten Verpflegungspunkt und futtern uns erstmal dick und drall.
    Ute Hinrichsen ist eine weitere Floose, die wir dort treffen und die sich mit unseren Ladelunder Freunden ebenfalls an den 150 Kilometer probiert.
    Mit der zweiten Etappe wird es deutlich schwieriger, die Gruppe zusammen zu halten.
    Immer heftigere Windpassagen forden uns.
    Emsig fährt Veit hin und her, um seine Schäfchen zu motivieren, Kniffe zu zeigen oder um Kreuzungen zu sichern.
    Nach ca. 50 Kilometern muss sich Jan S. leider wegen Knieproblemen verabschieden.
    Einige Kilometer später zollt Melle dem Wind Tribut und steigt ebenfalls aus.
    Schließlich splittet sich die Gruppe, doch treffen wir uns alle am zweiten Verpflegungspunkt wieder.
    Jetzt stösst auch Jan Martensen dazu, der wesentlich später gestartet war und eine wahre Aufholjagd hinter sich hat.
    In zwei Gruppen geht es weiter.
    Die Nachhut bilden Ellen Lo, Sandra, Coco und Frank Lo.
    Jetzt geht der Spaß erst richtig los!
    Gemütlich bei Rückenwind geht es raus in die Kööge, doch schon jetzt ist uns klar, dass wir irgenwann auch wieder zurück müssen.
    Schließlich eine Abbiegung und der erste Kampf beginnt.
    Unentwegt gleiten Sandra neue Schimpfwörter über die Lippen.
    Jan S. ist mittlerweile auf’s Auto umgestiegen und begleitet unsere Tortur.
    Mit grinsender Miene steht er alle paar Kilometer am Fahrbahnrand, vermittelt uns aber auch seinen Respekt vor der Leistung.
    Am Holmersiel ist die letzte Verpflegungsstation.
    Ein großes, dickes Kissen zieht die Mädels magisch an und vergnüglich wird das geschundene Hinterteil darauf platziert.
    Belegte Brötchen, Wasser und Cola werden mehr verschlungen als genossen.
    Das Helferteam hat sichtlichen Spaß mit uns.
    Nur noch eine Etappe, dann ist es geschafft.
    Uns ist bewusst, dass der härteste Teil noch vor uns liegt.
    Aber es nützt ja nichts!
    Im Windschatten von Coco und mir kurbeln sich die Frauen über Nordstrand.
    Unterhaltungen sind praktisch unmöglich geworden.
    Nur Sandras Schimpftriaden dringen durch den Wind.
    Meter für Meter erkämpfen wir uns und erreichen tatsächlich irgendwann den Damm.
    So sehr sich der Wind auch gegen uns stellt, jetzt lassen wir uns nicht mehr aufhalten..
    Nach einer Ewigkeit passieren wir endlich Wobbenbüll.
    Nur noch ein paar Kilometer – ein Kinderspiel gegenüber Nordstrand.
    Das Ziel rückt näher – das erste Lächeln auf den Gesichtern von Ellen und Sandra.
    Mit Stolz in den Augen kommen wir wieder am Ausgangspunkt an.
    Sofort werden die unglaublichen Erlebnisse ausgetauscht.
    Erdinger Alkohlofrei fließt in Massen und die Grillwurst hat noch niemals so gut geschmeckt.
    Insgesamt waren 17 Mitglieder der Floose bei diesem Event dabei.
    Wer bei solchen Bedingungen 150 Kilometer Rad und mehr fahren kann, der kann noch ganz andere Dinge bewältigen!

    Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!
    Vielen Dank an den Veranstalter und an das Verpflegungsteam.

    PS: Ganz besondere Glückwünsche an meine Ellen! Ich bin so stolz auf Dich!

  3. ich

    Danke lieber Frank, für deine „leider“ ehrlichen Worte!!! Ihr musstet leider sehr viel aushalten!! Tschuldigung!
    Hier nun einen kleinen Auszug meiner Schimpfworte: sch….., ich hab kein Bock mehr, verfluchter Wind,
    sch… Nordstrand (nix gegen euch Nordstrander, aber der Wind bei euch war echt hart), ich steig gleich beim grinsenden Jan ins Auto ein und ich muss leider zugeben, das schlimme F Wort, habe ich auch benutzt! SORRY!!!! Ich traue mich schon Morgen wieder auf´s Rad!! Warum frage ich mich gerade?! Mal seh´n ob Morgen viel Wind ist!
    Heute war hingegen ein wunderschöner Floose-Tag!! Wetter super, Sportler ( Kinder) pflegeleicht, toller Sport und viel Spaß mit den Floosen!!! Vielen Dank von uns an Stephan, Marzi, Andrea und, und, und!!!!
    Haye freut sich schon auf´s nächste Jahr!!!! Jan und icke auch!! Schlaft schön! Liebe Grüße ich

  4. Ellen Lo.

    Meine erste RTF!

    Ich hatte „ein wenig Bammel“ vor Sonntag und ich muss leider zugeben:
    Ich habe gehofft, dass es morgens aus „vollen Kübeln schüttet“.
    Pech gehabt! Es war „nur ein wenig windig“.

    Frank hatte die Räder bereits am Vorabend verstaut und auch akribisch seine Tasche gepackt. Ich nicht!
    Ich bin also bei „relativ gutem Wetter“ um 6.00 Uhr aufgestanden und habe meine Sachen gepackt.
    Pünktlich um 7:45 Uhr fuhren wir ab Richtung Husum. Ich war schon sehr aufgeregt und habe mich immer
    wieder bei Frank vergewissert, dass er die gesamten 150 km gemeinsam mit mir fährt.
    Im Training bin ich nicht mehr als 50 km gefahren und sollte jetzt die dreifache Strecke bewältigen.
    „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“
    Die Zeiten waren mir egal. Ich wollte es einfach nur schaffen – gemeinsam mit Frank!

    Als wir in Husum ankamen herrschte bereits buntes Treiben und wir trafen auf viele bekannte Gesichter – alle um Längen besser als ich.
    Was hatte ich (oder soll ich lieber sagen Frank?) mir da nur eingebrockt?

    Endlich trudelten die ersten Floosies ein und pünktlich ein paar Minuten nach dem Start ging es los.

    Ich fühlte mich super und es lief gut. Zu schaffen machten mir die „Steigungen“, doch konnte ich immer wieder an die Gruppe aufschließen.
    Nicht zuletzt durch Veit’s Unterstützung. Vielen Dank für deine Hilfe, lieber Veit.
    Doch die Gruppe vorne wollte gern schneller und Sandra und ich lieber langsamer.
    Also haben wir uns nach dem erstem Verpflegungspunkt in Drelsdorf in zwei Gruppen geteilt.
    Sandra, Frank, Coco und ich radelten im gemächlichen Tempo von da an ohne die anderen weiter.

    Der Wind machte uns stark zu schaffen. Sandra wollte immer wieder „aus dem Rennen aussteigen“ und es hat mich viel Redekunst gekostet, sie zum Durchhalten zu motivieren.

    Als wir endlich in die Köge kamen wurde der Wind noch heftiger und selbst Sandra fiel das Sprechen zwischenzeitlich schwer.
    Wir hatten vollauf damit zu tun, dass der Wind uns nicht mitsamt unseren Rädern in den Graben fegt.
    Es dauerte endlos lange, bis wir endlich zum nächsten Verpflegungspunkt „Holmersiel“ kamen.

    Der Wind war sehr eisig und wir ziehen den Hut vor den Helfern auf diesem Posten.
    Das war kein Zuckerschlecken und trotzdem strahlten uns die Helfer an und versorgten uns liebevoll.
    Vielen Dank dafür.
    Da ich als Allergikerin die beiden Male in Drelsdorf leer ausging, hatte ich jetzt einiges nachzuholen.
    Die Käsebrötchen waren super lecker und ich hätte ewig auf dem weichen Kissen verweilen können.
    Leider wurde uns nach einiger Zeit kalt und wir mussten sehen, dass wir auf die Räder kommen.

    Es ging also weiter Richtung „Wind“ und dann kam der HAMMER (Lieber Hans, ich habe dich bei meiner ersten RTF vermisst!)!

    Ich bin im letzten Jahr bereits mit Frank über die Köge nach Nordstrand gefahren und wusste, dass es dort sehr windig sein kann.
    Ich hatte jetzt allerdings das Gefühl, dass uns Orkanböen entgegenwehen.
    Wie gut, dass es den ersten Gang gibt!
    Schade, dass es nur einen davon gibt!

    Als wir nach gefühlten 200 km endlich den Damm Richtung Wobbenbüll erreichten, ging der Spaß erst richtig los.
    Nun waren wir Frauen vollends auf den Winschatten von Coco und Frank angewiesen.
    Immer wieder haben wir Frauen gerufen: „Nicht so schnell, ich bin nicht mehr im Windschatten!“ Und die Männer haben schnellstens reagiert. Ich habe mir nicht nur ein Mal gewünscht, dass Frank ein breiteres Kreuz hat und ich somit genug Deckung.
    Ein großes Dankeschön an Coco und Frank.
    Inzwischen war auch Sandra endlich mal still (Sorry, Sandra. Ich hab‘ dich trotzdem lieb.) und wir kämpften uns langsam aber stetig vorwärts.

    Der Damm soll eine Länge von 4 km haben und es kam mir mehrfach der Gedanke, einfach vom Rad zu steigen und ins Ziel zu schieben.
    Doch jetzt aufgeben? So kurz vorm Ziel? Nein – ich wollte es doch auf jeden Fall schaffen!

    Endlich kamen wir in Wobbenbüll an und fuhren mit einer gewissen „Leichtigkeit“ über Schobüll nach Husum.

    Voller Stolz erreichten wir das Ziel und trafen auf den Rest der Floose.

    Heute kann ich sagen: Es war eine wichtige und wertvolle Erfahrung für mich und ich freue mich, dass wir „4“ es gemeinsam geschafft haben.
    Der Ostseeman rückt jetzt für mich in greifbare Nähe und ich denke, dass ich auch die 180 km schaffen kann.

    Vielen Dank an Sandra, Coco und meinen Frank.
    Schön, dass es euch gibt. Ich drück‘ euch ganz doll.

    P.S.:
    Ich hätte mir auch ein schönes Foto von Marzi gewünscht. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr.

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