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Mrz 26

Zeitungsartikel über Halle 23

Dieser Artikel stand heute, 26.03.2013 im Nordfriesischen Tageblatt:

 

Es kommt wieder Leben ins Haus

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Das ehemalige Domizil des Musikzuges wechselte den Besitzer und bietet Raum für den Triathlonverein und weitere Nutzer

Leck. Fast dreieinhalb Jahre stand das Vereinsheim des Musikzuges Leck in der Rudolf-Diesel-23 leer, verwahrloste innen und außen. Nun tut sich etwas mit einem neuen Eigentümer: Gunnar Kaletzke hat das Grundstück mit dem Gebäude erworben. Die „Halle 23“ soll wieder als Vereinsheim genutzt werden, und zwar von dem Lecker Triathlon-Verein „Fri Ööwingsfloose“.

Im März 1997 war der Musikzug in sein Domizil im Gewerbegebiet eingezogen. Die Bundeswehr hatte dafür zwei Feldhäuser spendiert, das Grundstück gehörte der Gemeinde, die Musikanten übernahmen die Renovierung. Gekostet hatte das Ganze nahezu 170 000 Euro. Es flossen Fördergelder vom Land (33 400 Euro), die Gemeinde gab einen 20-prozentigen Zuschuss, den Rest musste der Verein finanzieren.

Doch mit dem Musikzug Leck ging es von da an stetig bergab. Als der Vorsitzende Rüdiger Henningsen im Juli 2009 starb, hörte das Vereinsleben abrupt auf. Das Heim des Vereins verwaiste.

Als Nachbar interessierte sich Gunnar Kaletzke für die Immobilie. „Das war reiner Egoismus, ich wollte keine weiteren Anwohner, wollte meine Ruhe und gewiss sein, dass nebenan alles ordentlich in Stand gehalten wird“, begründete er sein Anliegen. Doch es dauerte fast drei Jahre, bevor er am Ziel war. Anfragen bei der Gemeinde nutzten wenig, er wurde immer wieder vertröstet. Es mussten die Schuldenfrage des Musikzuges und die Rückzahlung der Fördermittel geklärt werden. Zähe Verhandlungen brachten endlich eine Einigung. Zahlen wurden von keiner Seite genannt. Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn formulierte es so: „Wir haben eine gemeinsame Lösung mit Gläubigern und dem Land gefunden.“

Seit dem 1. Januar gehört Gunnar Kaletzke das Vereinsheim samt Grundstück. Veränderungen sind bereits zu sehen: Die Räume wurden entmüllt und mit frischer Farbe versehen, der ehemalige Probenraum erhielt einen neuen Laminat-Boden, Spiegel lassen die Zimmer größer erscheinen. Natürlich mussten auch die sanitären Anlagen erneuert werden. Teilweise sollen neue Fenster eingesetzt werden. In diesen Tagen geht es ans „Eingemachte“ auf dem Außengelände.

Der Triathlon-Verein ist bereits eingezogen, doch das Gebäude bietet Platz für andere Aktivitäten. Welcher Art die sein könnten, lässt der neue Besitzer offen. Er überlegt, ob er das monatliche Frühstück, das der Kriminalpräventive Rat im Haus der Jugend ausgerichtet hat und das aus Sparmaßnahmen der Gemeinde gestrichen wurde, aufleben lassen will. „Ich würde kostenfrei die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. An den Kosten für die Speisen werden sich Firmen aus dem Gewerbegebiet beteiligen. Es fehlen nur noch Bürger, die diese Aktion ehrenamtlich ausrichten“, erklärte Gunnar Kaletzke.

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Und wer noch nicht in Halle 23 war, kann sich jetzt schonmal ein kleinen Einblick verschaffen,

so siehts aus:

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2 Kommentare

  1. Julia Gröling

    Echt klasse was du da auf die Beine gestellt hast und was du für den Verein tust Gunnar 🙂

  2. Stephan

    Ich bin wieder mal begeistert. Nicht nur, dass wir diese Halle nutzen dürfen, nein, nun wird dies auch noch in er Zeitung publik gemacht. Echt cool!
    Wir freuen uns diebisch über unsere Möglichkeiten und möchten uns nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken! Ihr seid einfach spitze!

    Danke
    Stephan

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