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Mai 26

Rennrad, Berge, Schnee, Wald und Höhenmeter

Bereits zum zweiten Mal heuerte Friesenbiker-Captain „Willi“ eine Truppe aus 18 Küstenbewohnern zum Bergtraining an.

So setzte sich ein gut gemischter Vereinscocktailkonvoi wagemutig Richtung Harz in Bewegung.
Neben den Friesenbikern sind z. B. auch LAV Husum, Fri Ööwingsfloose, TSV Goldebek, TSV Ladelund, BW Löwenstedt und reichlich schnelle Räder mit im Gepäck.
Friesenbiker Harz 2013
Tag 1) Anreise:
Stau und stockender Verkehr – viel zu spät erreichen wir unser Hotel 4 Jahreszeiten in Sankt Andreasberg.
Statt einer ersten Ausfahrt bewundern wir die Schrauberkünste unseres Routiniers Rolf S., der beim Captain einen Kassetten- und Kettenwechsel durchführt.
Später steht ein Spaziergang oder ein von Holger M. geführter Geländelauf zur Auswahl.
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Tag 2) Regen:
Das schlechte Wetter trübt die Stimmung beim Frühstück.
Nur sieben Hardcorebiker entscheiden sich für eine erste Streckenerkundung im Regen.
Alle anderen verschieben die Ausfahrt in Hoffnung auf bessere Aussichten und besichtigen stattdessen das Bergwerk „Grube Samson“ mit dem dazugehörigen Museum.
Nachmittags klart es etwas auf und die restlichen Biker fordern ebenfalls das anspruchsvolle Landschaftsprofil heraus.
Einige Radler entschließen sich noch für ein zusätzliches Bergtraining, die Triathleten jedoch für einen Berglauf.
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Tag 3) Berg- und Talfahrt:
Das Wetter stimmt und nach dem ausgiebigen Frühstück starten wir in drei Gruppen auf einen von Heinz und Jan Hendrik ausgeklügelten Rundkurs.
Den Start macht die Spitzengruppe um Jan Hendrik und Thomas, gefolgt von der Raketentruppe des Captains und dem Hauptfeld.
Der Harz gehört uns – die Anstiege sind heftig, die Abfahrten schnell aber kalt!
Am Ende stehen 100 km auf dem Tacho und eine Vielzahl an Eindrücke.
Auslaufen, Sauna, Schwimmbad und das abendliche Drei-Gänge-Menü läuten den Abend ein.
Die Fußballnarren gucken später noch etwas Bundesliga.
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Tag 4) Schnee
Unsere geplante „Brockentour“ muss wegen 13 cm Neuschnee leider ausfallen!
Wir halten kurz am Streckenrand, um ein Foto mit Schnee zu machen – es ist Ende Mai – unglaublich!
Die Ausweichroute hat so seine Tücken und nur die Spitzengruppe findet sich zurecht.
Ein Schlauchplatzer zerfetzt beim Captain den Mantel und er muss mit dem Wagen abgeholt werden.
Das Hauptfeld landet im Wald und besteigt auf unbefestigten Wegen einen heftigen Anstieg über mehrere Kilometer.
Die Raketentruppe ignoriert sämtliche Verbotsschilder und fährt viele Kilometer auf einer Kraftfahrtstraße.
Nach und nach trudeln die Gruppen mit verschiedenen Tageskilometern und abenteuerlichen Erlebnissen ein.
Stichworte: „Zwergenstübchen“, Spitzengeschwindigkeit 81 km/h, Höhenmeter ohne Ende, wunderschöne Landschaften, kalte Füße, Einheimische ohne Ortskenntnisse ……
Da für den nächsten Tag keine Radtour mehr auf dem Programm steht, verabschieden sich bereits die ersten Teilnehmer und treten die Heimreise an.
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Tag 5) Rückreise
Alles hat einmal ein Ende.
Wir genießen das letzte Frühstück bevor es ans Sachen packen geht.
Mit einer Umarmung verabschiedet sich die Hotelbesitzerin und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Die Beine sind schwer, wir sind glücklich und das Wetter schon wieder regnerisch.
Ein tolles Trainingslager, da sind sich alle einig.
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Vielen Dank an Willi Brummund für die Organisation!

1 Kommentar

  1. Marzi

    Toller Bericht und tolle Tour… Bis auf den Schnee ;-)!

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