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Aug 06

Ostseeman 2013

Hallo alle zusammen….es liegt ein wunderbarer Wettkampftag/Wochenende hinter uns. Jeder von uns hat glaube ich viel erlebt und alles aus verschiedenen Perspektiven. Darum bitte ich euch hier nun Eure Berichte unter Kommentare einzustellen….ob als Einzelkämpfer, Teamstarter, Helfer oder auch Fan. Erzählt was ihr tolles erlebt habt beim Ostseeman 2013…..

16 Kommentare

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  1. Claus

    Also meine persönliche „Perspektive“ als Fan dieser Veranstaltung endet bei vollem Bewusstsein genau am Sonntag um 10:40 Uhr. Der nächste Ostseeman-Teilnehmer, den ich danach zu Gesicht bekam, lag genau wie ich in der Notaufnahme der Diako… Bis 10:39 Uhr war noch alles okay mit meiner Perspektive. Ich unterwegs am Wettkampfort auf Kerrins altem Rennrad (mit neuen Bremsen): abschüssige Straße, etwa 20 km/h. Coole Sonnenbrille, Flip Flops und kein Helm. Ich oben, das Rad unten. Diese Reihenfolge änderte sich blitzschnell, als ich mit der einen Hand das Handy aus der Hosentasche kramte und mit der anderen überflüssigerweise die Vorderradbremse betätigte: 1 geprellter Schädel, 2 genähte Wunden, 1 abgebrochener Backenzahn u.s.w.

    Ich werde den Ostseeman 2013 aus meinem Gedächtnis löschen (ist nicht schwer) und gratuliere allen, die ihr Ziel unbeschädigt erreicht haben!!!

    Claus

    1. Coco

      Ja hotz, Claus! Was machst du denn? Gute Besserung!

      Liebe Kinder, durchlesen und ziemlich genau alles anders machen 😉

    2. FLo

      Mensch Claus, Du jetzt auch noch?
      Dieses Jahr hat das Pech beim Ostseeman in Bezug auf Un- und Ausfälle leider reichlich Beute gehabt.
      Viele Bekannte aus der hiesigen Szene hat es dabei erwischt und den langweiligen Sesselpupsern wieder Stoff für Kritik in die Hände gespielt.
      Klar trägt unser Sport ein gewisses Risiko mit sich.
      Aber man kann auch beim Angeln ertrinken oder beim Golfen einen Ball abbekommen.
      Zuschauer oder Teilnehmer – bei solchen Veranstaltungen zieht die kleinste Unaufmerksamkeit eventuell schwerste Folgen mit sich.
      Aber lasst Euch deswegen auf keinen Fall vom schönsten Sport der Welt abhalten.
      Um im Leben glücklich zu sein bedarf es Ziele, die manchmal einen zweiten oder dritten Anlauf benötigen.
      Allen Betroffenen wünsche ich, dass die Wunden schnell verheilen, dass ihr weiterhin Spaß am Sport habt, unserer Szene treu bleibt und wir uns spätestens nächstes Jahr beim Ostseeman wieder sehen!

    3. Marzi

      Mensch Claus….was machst du? Gute Besserung!!!!!

    4. Mensch

      Tja, hättest Du beim Floose-Kids-Camp mitgemacht, hättest Du gewußt, dass beide Hände an den Lenker und auf den Kopf ein Helm gehört. Gute Besserung von Familie Sievers!!!

  2. Rolfe

    Ostseeman 2013!!!!Man was habe ich mich darauf gefreut. Jane, Jan und ich waren uns einig, wieder wie im letzten Jahr eine Staffel zu Finishen.Mein Ziel beim Laufen 03:15.Aus meiner Sicht nach unserer Anmeldung auf jeden Fall drin. Dann ging es aber für mich zum negativen los. Voll im Training der Drellsdorfer Winterlaufserie meine ersten Nierensteine. Das waren dann die ersten 6 Wochen pausieren. Mit Schiene im Bauch dann die ersten Trainingseinheiten. Ich glaube in den ersten Wochen fast jede 5 Minuten anhalten und Wasser lassen. Doch dann war ich wieder voll im Saft. Trainingseinheiten Laufen an erster Stelle. Hatte mir ja wirklich viel vorgenommen und wollte mein Ziel für unser Team, natürlich auch für mich erreichen. Und ich war wieder voll drin. Einige Events folgten und ich kam meinem Ziel näher und war guter Dinge. Kurz vor meinem Auftritt beim Schwanzenman dann wieder ein Rückschritt für mich. Ein Zeckenbiss ließ mein Bein anschwellen und mich wieder mit Antibiotikum und Penselin 6 Wochen pausieren. Den Kopf habe ich trotzdem nicht hängen lassen. Auch wenn 2 Wochen vor dem Ostseeman meine Nase noch von den Auswirkungen vom Zecken biss so angeschwollen war (ich sah übrigens so aus wie Rudolf mit der roten Nase und wurde in Flensburg von vielen Menschen ausgelacht)und ich wieder 5 Tage Antibiotikum nehmen musste. Also in meiner Vorbereitung mit vielen höhen und Tiefen habe ich doch noch zwei 30 Kilometereinheiten hinbekommen. Unterstützt haben mich dabei meine Morena und meine Vivien.Ohne die hätte ich das nie geschafft. Tausend Kussis für euch meine Liebsten.
    Dann war der Tag da.Was soll ich sagen? Nach einem tollen Schwimmstart von Jan und einer Superleistung von Jane(eine wirklich Superliebe Klassefrau) beim Radfahren war ich dann dran. Wusste wirklich nicht wo ich stehe und ob ich das überhaupt schaffe. Noch nie bin ich mit solch einem Gefühl ins Rennen gegangen.Gefinisht habe ich dann doch. Meine Zeit 03:37. Und unsere Zielzeit der Wahnsinn mit 10 Stunden und 27 Minuten ein Supererfolg für uns alle.
    Ohne euch Floosen an der Seite , mit Trommel und Erfrischungen an unserem Platz ,oder im Schlosspark mit Kerrin und Coco ,Kerrin an der Promenade (die mit ihrem Gedanken bestimmt bei Claus war-Gute Besserung mein Bester) oder die Kids von Christa und Peter die mich nach jeder Runde am Campingplatz anfeuerten ,Sprotte mit Familie die ich am Start hören konnte wie sie mich mit meinem Namen anfeuerten und viele andere ,hätte ich das nie erreichen können.
    Ich möchte mich bei euch allen ,besonders bei meinem Team Jane und Jan bedanken euer Rolfe mit meinem Herzen eine Floose

    P.S. Glückwunsch an alle Finisher .Superleistung von allen Einzelstarter und Teams
    Sandra vielen Dank für deine Hilfe ,habe dass nicht vergessen und hat mir sehr geholfen

    1. Jane Carstensen

      Hallo Team fri Friesenfloose! Danke, daß ich wieder mit euch starten durfte!!! Passt doch gut zusammen, Floose und Friese oder? Es hat einen riesen Spaß gemacht! Gruß an Rolfe und seine beiden Mädels und an Jan und Sandra, die mich ordendlich angefeuert haben, war echt bombe!!! jane

  3. Phillip Kaim

    Das war der hammer da in glücksburg ein total anstrenenges wochenende

  4. Coco

    Ostseeman aus Kerrin´s und meiner Sicht!

    Leute, was ein Tag! Wie kann der längste Tag des Jahres nur so schnell vergehen?

    5Uhr aufstehen, Lebensmittel ins fertig aufgerödelte Anhänger Auto Gespann und los nach Glücksburg.
    Genauer zum Wahrberg vor die erste Verpflegungsstation nach ca. 15km auf der Radstrecke.
    Schnell das Quad abgeladen und zum Schwimmstart! Punktlandung! Zehn neun acht sieben sechs fünf und schon gings los! Komischer Countdown aber naja! Nach gefühlten 20min quatschen mit meiner Familie und anderen Sportlern und Fans kamen die ersten Raketen aus dem Wasser! Applaudiert und los. Wieder mit dem Quad zurück zur Basis am Wahrberg!
    Festzeltgarnitur, Laptop für die Mucke, Verstärker, Boxen und Notstromaggregat platziert und schon konnte die Party abgehen.
    Vom ersten bis zum letzten Radfahrer haben wir jeden auf jeder Runde angefeuert. Mal im Klappstuhl mal im Stehen, mal mit Bratwurst mal mit Erdi in der Hand. Mal mit Pia, Finn und Sohn. Mal mit Marzi. Herrlich war es die Athleten vor dieser tollen Kulisse zu begleiten.
    Erste Hilfe im Pannenfall soll es wohl auch gegeben haben. Weiss ich aber nichts von 😉

    Dann als die Floose komplett durch war ging es wieder per Quad in den Schlosshof und dann zur Zielgeraden wo wir den Einlauf von Bente, Chrissie und Jutta sahen. Wow, was für Leistungen!

    Danach ging es wieder an die Promenade zu den anderen Floosies. Als wir dann alle drin hatten hiess es ab nach Hause. Mit letzter Kraft haben wir unser Gespann entladen und sind ins Bett gefallen.

    Ein perfekter Tag! Vielen Dank an Sportler und Fans für die Leistungen und Emotionen die ihr gebracht habt. Kerrin und ich hoffen euch ein bischen geholfen zu haben.

    Allen denen der Tag nicht ganz so gut gelungen ist wie uns wünschen wir gute Besserung für die physischen Blessuren und sagen Kopf hoch zu denen wo anderweitig was schief gelaufen ist!
    In weniger als einem Jahr ist schon wieder Ostseeman! Dann ganz sicher auch wieder mit uns!

  5. Kerrin

    Ich musste ja nur schwimmen….
    Wie es dazu kommen konnte weiß ich nicht mehr genau, glaube, es war Oses Schuld.
    Einige Male hatte ich mich mit Christa halbwegs erfolgreich durch die Wellen gekämpft, trotzdem: als der längste Tag nahte, fühlte ich mich nicht gut vorbereitet. Als ich dann am Vorabend sah, bzw. in der Ferne erahnte, wo die Wendebojen saßen, habe ich ernsthaft gezweifelt, ob ich die Stecke in der Höchstzeit bewältigen kann.
    Zum Glück traf ich dann auf unseren Börni, der ein kleines therapeutisches Gespräch mit mir führte…;-).
    Seitdem weiß ich aus berufenem Munde: die Ostsee schmeckt viel besser als die Nordsee!
    Froh bin ich, dass Ose, meine Schwägerin und eine meiner Staffelpartnerinnen, den Start gefilmt hat.
    Wenn man sich in dem „Schwarm“ befindet , erkennt man ja dessen Ausmaße nicht.
    Ose und Inga, unsere Läuferin waren begeistert von Euch allen, Veit, Tobi, Coco und Kerrin und allen anderen Unterstützern und „Kampf-Moral-Aufrechterhaltern“. Und ich sowieso :-).
    Und nun verrate ich Euch noch ein bisher gut gehütetes Geheimnis: Vor Quallen habe ich keine Angst 🙂
    Und nächstes Jahr..?

  6. Marzi

    Ostseeman, heißt für mich ja immer : Phototime! Marzi immer auf der Jagd nach schönen Fotos/Erinnerungen für EUCH, für mich für alle! Und was kanns besseres geben? – die Sonne lacht,
    es ist heiß und viele liebe Menschen auf und an der Strecke – und: ein wichtigen Menschen mit VIP Karte der mich überall hingeführt hat – Danke Börni.
    Nach dem Schwimmstart dann das warten auf die ersten bekannten Gesichter …. und es ging schlag auf schlag….dann schnell los auf die Radstrecke….Michael u Tim würde ich am Wahrberg in der 2.Runde noch schaffen (das sind die ersten in der langen Reihenfolge). Aber ein schönes Kornfeld lies mich vorher anhalten und die ersten Fotos schiessen. Meinen Blick auf die Farben der Trikos und Helme gerichtet wartet ich also auf Michael, Stephan war vor Kimberly aus dem Wasser….5Min….und dann „Hallo Schatz“ …hä-huch das war ja schon Tim – und Michael? Den hatte Tim also schon vernascht. Nun hieß es Reihnfolge und Abstände merken, von allen….ab zum Wahrberg, zum Stimmungsnest „CocoKitty“! Das war richtig nett…hat total Spaß gemacht da zu sitzen, tolle Mucke und tolle Verpflegung…danke Kitty! 😉 Und auch Coco! Wäre gerne die ganze zeit dort geblieben, aber mein Fotoherz zog mich dann nach Holnis….da kann man einfach die tollsten Fotos machen. Reihenfolge hatte ich auch mittlerweile drauf. Ein Arbeitskollege mit seiner Frau kamen auch zufällig dort hin und somit hatte ich wieder einen netten Schnack nebenbei. Dann wurde es zeit zur Bäckerswerft zu fahren….querfeldein, über einen Wanderweg…..hammer schöne Ecke da…gelang ich dann auf die Wendestrecke des Laufens. Traumhafte Kulisse, die Förde mit den Segelbooten und DK im Hintergrund. Nun hieß es neue Reihnfolge merken, denn die Staffelläufer kamen nun an mir vorbei. Huch-Ach-Schittverpasst! alle im Kasten…ab zum Schloss. Eine neue Position für mich, mit der Orangerie im Hintergrund….auch traumhaftschön. Und alle Sportler waren immer noch am lächeln. Langsam war mein Akku leer, nicht der der Kamera! Dann fuhr ich zum Yachthafen wo mich wie jedes Jahr tolle Floosestimmung erwartet….man habt ihr da Stimmung und Abkühlung gemacht- ganz toll! Im Zielbereich durfte ich dann direkt bei Börni stehen…war witzig und vorallem ging es da auch dann Schlag auf Schlag!

    Vielen Dank das ihr Sportler Euch immer so freut und immer ein lächeln über habt.
    Glückwunsch Euch Sportlern zu euren tollen Leistungen….Respekt und Hut ab!
    Aber am Stolzesten bin ich natürlich auf meinen Mann! 😉
    Danke an meine Eltern und Schwiegereltern, die die Kinder versorgt haben, damit wir beim Ostseeman dabei sein konnten.

    Ich freue mich schon auf nächstes Jahr….aber vielleicht mach ich dann mal in einer Staffel mit!

  7. FLo

    Staffel Fri Ööwingsfloose (aus Sicht des Radfahrers):

    „Wasser…ISO…Banane….Riegel“, hallt es mir auf dem Wahrberg entgegen und ich verstaue schnell die ergriffene Wasserflasche.
    Erinnerungen an die letzten Jahre flackern auf.
    Ängste, Schmerzen, Ziele, Ellen, Hendrik, Emotionen………doch über allem ein tiefes Gefühl von Stolz und unbeschreiblicher Freude.
    Ich fahre! Ich lebe! Ich bin glücklich!
    Gefühlsüberwältig verfolgte ich bereits am Morgen den Start, wo Jan Martensen die erste Disziplin für unsere Staffel anging.
    Das Anspielen der Nationalhymnen von 15 teilnehmenden Nationen und schließlich der über alles tönende Herzschlag der letzten Sekunden.
    Eine Spiegelsonnenbrille über die immer feuchteren Augen und Gänsehaut am ganzen Körper.
    Was für ein Wetter! Perfekte Bedingungen!
    Runde für Runde spule ich jetzt ab und warte auf den Moment, wo Euphorie von Erschöpfung abgelöst wird.
    Grenzen spüren – Gedanken laufen lassen – die Welt intensiver wahrnehmen!
    Meine Scheibe am Hinterrad surrt.
    Eine Arbeitskollegin hat ein Schild mit meinem Namen bemalt und hält es hoch in die Luft.
    Zahlreiche Bekannte/Freunde feuern mich vom Streckenrand aus an.
    Ellen steht laut rufend im Zuschauergetöse.
    Die Welt bringt Spaß!
    Genussvoll ziehe ich die ganze Atmosphäre in mich hinein.
    Noch drei Runden zu fahren, aber meine Muskulatur fängt an, der hohen Einstiegsgeschwindigkeit Tribut zu zollen.
    Ein Schlagloch katapultiert meine Werkzeugdose auf den Asphalt und verstreut den Inhalt – 1. Zwangspause.
    Weiter geht’s, jedoch mit ständigen Beinkrämpfen im Gepäck.
    Egal – einfach locker rollend, nehme ich den Druck aus meinem Tritt.
    Liegt es vielleicht an zu wenig Flüssigkeit?
    Also trinken-trinken-trinken…………Mist, zuviel getrunken – 2. Zwangspause.
    Plötzlich ist mein Bruder auf Motorrad neben mir und spornt mich an.
    Danke Fred! Ich rolle weiter.
    Die letzte Runde.
    „Krampfhaft“ teile ich die Bergetappen ein, während das Feld langsam an mir vorbei zieht.
    Weeser Berg „geschafft“ – die 199 hoch nach Ringsberg „geschafft“ – Wahrberg „geschafft“ – Jägerberg „geschafft“.
    Auf der Laufstrecke ist bereits reger Betrieb.
    Jetzt nur noch einmal hoch zur Sandwigstraße, wo mich Moderator Bernhard Vogel schon erwartet.
    GESCHAFFT!!!!!!!
    Das Rad wird mir abgenommen und ich stolpere Gunnar Kaletzke entgegen, der mich erst einmal in den Arm nimmt.
    Der Chip ist übergeben, Gunnar gestartet – mir geht’s super!
    Nach 11:20:55 Stunden laufen wir gemeinsam ins Ziel.

    Erst am nächsten Tag erfahre ich meine Zeit und bin erstaunt, trotz allem noch so schnell gewesen zu sein.
    Eine neue persönliche Bestzeit auf diesem Kurs – cool!

    Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch an meine Staffelpartner!
    Vielen Dank an meine Familie!
    Vielen Dank an die zahlreichen Bekannte, Freunde und Zuschauer an der Strecke!
    Vielen Dank an die Floose, den TSV Goldebek und an die nördlichste Triathlonszene
    Vielen Dank an die Organisatoren rund um Reinhard Husen
    Vielen Dank an den Platzwart vom Yachthafen!
    Vielen Dank an alle, denen ich für irgendetwas zu danken habe!

    Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher, doch besonders an die vielen Einzelstart-Debütanten, die z. T. irre Zeiten hingelegt haben!

  8. Mensch

    Nun ist schon so viel geschrieben worden, was soll ich da noch ergänzen?

    Nachdem Jane letztes Jahr den gefährdeten Staffelstart von Rolf und mir gerettet hat, haben wir uns nach dem Zieleinlauf spontan wieder für dieses Jahr verabredet. Und das war auch gut so.
    Jane konnte sich ausgiebig auf die Radstrecke vorbereiten, was sie auch getan hat. Das zeigt auch ihre Radzeit. Das war der Hammer. Da ich als Helfer bei der Radeinfahrt zur Wechselzone eingeteilt war, konnte ich ihre Freude über ihre sehr gute Leistung sehr früh sehen. Das Grinsen sah aus, als würde es nie wieder aus ihrem Gesicht zu entfernen sein.

    Auch Rolf hat nach der extrem problematischen Vorbereitung einen gigantischen Lauf hingelegt und schien nach dem Zieleinlauf auch überhaupt nicht erschöpft zu sein. Wie macht der das??????

    Aber nun zu meinem Rennen. Die Vorfreude stieg in den letzten Wochen jeden Tag immer mehr. Sei es wegen dem Wettkampf, oder dem tollen zu erwartenden Wochenende mit den Floosen beim gemeinsamen Camping. Aber dann ging es los. Samstag Abend 22 Uhr. Wir saßen in gemütlicher Runde beim Klönschnack und ich hatte eine für mich völlig unbekannte innere Unruhe. Was soll das denn jetzt? Ich stand auf und ging still und heimlich zur Promenade. Auf dem Weg dahin fiel mir ein, dass ich mir noch gar nicht die neue Schwimmstrecke angesehen hatte. Die Nervosität wurde noch größer. Also auf zum Strand und auf den Steg. Na toll, die zunehmende Dunkelheit ließ keinen vollständigen Überblick zu. Ich ging also zurück zum Campingplatz und wurde auch schon vermisst. Nach der Schilderung meines Zustandes bekam ich viel Zuspruch, vor allem von Sandra. Vielen Dank dafür. Es war dann auch Zeit ins Bett zu gehen und Sandra gab mir noch irdendwelche Kügelchen, die tatsächlich geholfen haben.

    Ich habe sehr gut geschlafen, und dann begann er, DER Triathlontag des Jahres. Ein kurzes Frühstück ein kleiner Schnack hier und da, und auf ging es zum Start. Wie immer, wurde die Zeit knapp bei mir und ich schaffte es gerade noch mich ein wenig einzuschwimmen. Vorher hektische Suche nach Sandra, die meine freien Hautstellen noch dick mit Vaseline einschmieren sollte (wegen der Feuerquallen, die nachher im Wasser natürlich nicht zu sehen waren). Ich fand Peter G., der das dann erledigt hatte.

    Beim Start stand ich dann neben Chrissie, die sich voll und ganz auf den Start konzentrierte. Kein anderer Bekannter zum schnacken war in sichtweite. Also versank ich in meinen Gedanken und dieses blöde Gefühl vom Vorabend stellte sich wieder ein. ICH WILL DAS NICHT. Irgendwann hörte ich den Herzschlag über die Lautsprecher und den Countdown. Die Atlethen vor mir liefen los, ich hinterher. Ein kurzer Hechtsprung ins Wasser und plötzlich war alles gut. Ich kam gut voran, hatte kaum Kontakt mit anderen Startern und fühlte mich rundum gut. Die erste Runde war geschafft und meine Uhr zeigte, dass ich mein mir gestecktes Ziel mit kleiner Temposteigerung schaffen könnte. Die zweite Runde war beendet. Raus aus dem Wasser. Sandra und Haye, die bei den Wechselbeuteln am Strand halfen, riefen mir irgendetwas zu. Beim Betreten des Wechselkanals für Staffelstarter hörte ich irgendwelche Zurufe von Veit und dann wieder die „Rocky-Szene“ vom Vorjahr: Ich rief ganz laut „JANE“ um sie schneller zu finden. Übergabe Zeitchip, gute Wünsche für Jane und mein Part war erledigt. Mein persönliches Zeitziel habe ich knapp verfehlt, aber das ist egal.

    Vielen Dank an Rolf und Jane für das tolle Erlebnis. Danke an alle, die mich aufgebaut haben (dabei sollte ich doch nur schwimmen!). Herzlichen Glückwunsch an alle Einzelfinisher und besonders an die Debütanten Chrissie, Christa, Peter D., Jan P., Holger und Bente. RESPEKT

    Ich glaube nächstes Jahr möchte ich wieder „nur schwimmen“.

  9. Nia

    Das klingt alles nach einen Super gelungenem Tag! Es ist ziemlich schade das ich nicht dabei sein konnte.. Ich gratuliere allen Finishern zu der Super Leistung. Irgendwann möchte ich das auch mal alleine machen, aber das hat noch ein wenig zeit. Nächstes Jahr heißt es dann erstmal Staffel mit Tante Ose und Mama Kerrin! Nochmal lass ich mir den Ostseeman nicht entgehen!

    1. Hans

      Hallo Nia,

      das is ja geil, dass Du uns nich vergessen hast!!!! Wenn Du mitmachst, werden wir Dich wie blöde anfeuern und ins Ziel tragen!!!! Der Ostseeman 2013 war wieder soooo ein tolles Erlebnis! Es paßte alles.

      Nia, egal wo Du jetzt gerade auf der Welt bist, wir grüßen Dich und wünschen Dir alles Gute!!! Hab ne schöne Zeit und profitiere davon.

      Hans

    2. Coco

      Da man zum Radfahren 19Jahre und zum Laufen 18Jahre alt sein muss kommt ja nur schwimmen in Frage!
      Das bedeutet wiederum, das Ose und Kerrin ausmachen müssen wer läuft und wer radelt!

      Kerrin, Marathon!!!!!!!!!! 😉

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