Sep 30

Berlin Marathon als Running Bottle

„Lauf du Flasche! …… brauchst du ‘nen Öffner? ……. Erdinger!!!! …… what’s your message? …… kann ich ein Foto mit dir machen? …… wieso tust du dir sowas an? …… guck mal da, die Flasche …… welche Wette hast du denn verloren? …… Respekt …… usw.

Berlin Marathon 2013 und ich war als eine Erdinger-Running-Bottle dabei!

Was für eine Erfahrung bzw. Herausforderung, denn unpraktischer kann eine Marathonverkleidung wohl nicht sein.

Aber da unser Gunnar bereits im Frühjahr den Berliner Halbmarathon damit schaffte, musste doch auch die Volldistanz machbar sein, oder ?

42,195 km mit angelegten Armen – was für eine Tortur – sonst wackelte und scheuerte alles.

Nur mühsam kam ich mit den Händen an Nase oder Mund und zudem war noch der Sicht- und Hörradius extrem eingeschränkt.

Doch die Strapazen lohnten sich, denn alles andere war einfach nur unglaublich!

Zügig startete ich den Lauf, machte mich mit den Handicaps vertraut aber merkte schnell, dass mein angepeiltes Ziel unter 4:00 Stunden kaum realisierbar sein würde.

Also reduzierte ich auf der zweiten Hälfte das Tempo und hatte einfach nur noch Spaß!

Eike, Mausi, Hans Jürgen (alle SV Enge-Sande), Steffi (TSV Ladelund), Alfred und sein Sohn (Lauftreff Friedrichstadt) und Michael Mölck aus Simonsberg waren die Nordfriesen, die auf mich aufliefen und nach einem kurzen Plausch weiterzogen.

Sprüche ohne Ende, im Fokus sämtlicher Kameras, internationale Gespräche und eine endlose Partymeile.

Von weitem war dreimal auch die Floose-Fahne zu erkennen, so dass ich in diesem Publikumsgewirr stets meine Familie fand.

Alles bei idealen Wetterbedingungen, wodurch zahlreiche Bands und ein geniales Publikum an die Strecke gelockt wurden.

Pirouetten am Wilden Eber, abklatschen zahlreicher Kinderhände, immer wieder Fotoshoots, ein emotionaler Zieleinlauf und am Ende auch noch ein kurzes ARD-Fernsehinterview.

Erdinger auf Werbetour – was für ein Spaß!

40 Jahre Marathon in Berlin und das genau in dem Jahr, in dem ich auch 40 geworden bin!

Na wenn das nicht passt!

 

Vielen Dank an die unzähligen Läufer/innen, die mir ihren Respekt ausgesprochen haben!

Vielen Dank an meine tolle Familie und an Noah, die mit der Flosse-Fahne an der Strecke standen und mir Kraft gegeben haben!

Vielen Dank an meinen Bruder Fred, meine Schwägerin Sabine und mein Patenkind Lara, die extra zum Anfeuern nach Berlin gekommen sind und am Sonnabend auch beim Frühstückslauf dabei waren!

Vielen Dank an unseren Ehrenpräsi Hans, der mit seiner Beate das Geschehen an mehreren Streckenpunkten verfolgte und mit Kamera bewaffnet am „Alex“ sogar ein Stückchen neben mir herlief!

Vielen Dank an die mit mir befreundeten Sportler, die an bzw. auf der Strecke dabei waren, mich anfeuerten, mich überholten und mit mir Spaß hatten!

Vielen Dank an das überragende Publikum und die vielen Musikgruppen!

Vielen Dank für alle Telfonate, Mails, SMS, FB und WA Mitteilungen!

Vielen Dank an das Team Erdinger Alkoholfrei – ihr seid echt cool!

 

Herzlichen Glückwunsch an Wilson Kipsang zum neuen Marathon-Weltrekord!

Und einen ganz besonderen Glückwunsch an Birte Schulze (TSV Ladelund), Dirk Pansegrau (MTV Leck) und Heiner Krüger, die ihren ersten Marathon finishten!

 

Fotos:

Sonnabend auf dem Weg zum Frühstückslauf mit Pumuckel (ich schiebe mein Patenkind „Lara“)

Frühstückslauf mit Pumuckel

Nach 6 Kilometern finishen wir im Olympiastadion auf der legendären blauen Bahn

Olympiastadion Berlin

Die Lorenzens mit Hendriks Freund Noah vor dem Hauptbahnhof (unser Hotel im Hintergrund links neben mir)Familie Lorenzen in Berlin

Bei Kilometerpunkt 23 treffe ich Michael Mölck aus Nordfriesland!Kilometer 23

Und ein Foto von Hans:

Running Bottle

4 Kommentare

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    • Tim & Marzi on 30. September 2013 at 16:22
    • Antworten

    Hammer Frank! Das hört sich wahrhaftig nach einen lustigen und anstrengenden Erlebnis an, dass wohl nur wenige erleben! Respekt das du damit so eine tolle Zeit gelaufen bist, Wahnsinn! Sind gespannt auf die Fotos!! Wären gerne dabei gewesen, hat nicht sollen sein!
    Herzlichen Glückwunsch dir und allen anderen Finishern, besonders Birte Schulze und Dirk Pansegrau zu ihren gelungenen Debüt!
    Und Berlin ist ne geile Stadt!

    • Ellen Lo. on 4. Oktober 2013 at 10:02
    • Antworten

    Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher und ganz besonders an „meine Flasche“.

    Das war ein wunderbares Wochenende mit vielen tollen Eindrücken.
    Leider hatten wir nur wenig Zeit auf der Messe und auch ansonsten war das Wochenende zu kurz.

    Der Marathon-Tag war einfach nur grandios und das Wetter absolut top – nicht zu heiß, nicht zu kalt und die Sonne strahlte mit den Finishern (und Zuschauern) um die Wette.

    In diesem Jahr war ich erstmalig mit der Floose-Fahne ausgestattet und bin so froh darüber.
    Frank konnte mich bereits von weitem sehen und ich ihn – dank seines originellen Outfits – auch.
    Mann (!), war ich entspannt in diesem Jahr!
    Kein ständiges Fokussieren aller Läufer, um dann ja auch den eigenen Helden nicht zu übersehen.
    Keinen steifen Nacken vom stundenlangen „Kopf nach rechts drehen“ in leicht gebeugter Haltung.
    Nee, einfach nur Fahne hoch und irgendwann stand „die Flasche“ dann vor mir.
    Am Potsdamer Platz stand Hendrik mit der Fahne ausgerüstet auf einem Schaltkasten und konnte Frank
    bereits früh ankündigen.
    Leider war es aber eine andere Flasche.
    Frank kam erst etwas später.
    Wer konnte denn auch ahnen, dass es mehr so „verrückte“ Läufer gibt!?
    Insgesamt haben wir drei Erdinger-Flaschen und ein Erdinger-Glas auf der Strecke gesehen. Hut ab!

    Der Zieleinlauf von Frank war wieder sehr emotional – für ihn und auch für uns.
    In Berlin ist Frank im Jahre 2005 seinen ersten Marathon gelaufen und im Jahre 2010 gemeinsam mit mir seinen ersten Marathon nach dem schweren Unfall.
    Berlin ist und bleibt für uns etwas ganz Besonderes und unsere Nr. 1.
    Die vielen Zuschauer, die Stimmung an und auf der Strecke und die vielen Kostümierungen.
    Einfach nur gute Laune!

    Vielen Dank an Erdinger Alkoholfrei für den Startplatz.
    Vielen Dank an meine Männer und an Noah für das schöne Wochenende.

    Ich freue mich auf den nächsten Berlin-Marathon.
    Und vielleicht klappt es dann ja auch bei Tim und Marzi.

    Ellen Lo.

      • Marzi on 5. Oktober 2013 at 08:16

      Da sei dir sicher…..irgendwann sind wir dabei, ob nun nächstes Jahr oder ein anderes Jahr….. ;-))))

    • Stephan on 6. Oktober 2013 at 18:20
    • Antworten

    Ich habe es jetzt erst geschafft, deinen Bericht zu lesen Frank! Beim Lesen hatte ich Gänsehaut!
    Einen Marathon zu laufen ist das Eine, aber als Flasche verkleidet?!
    Weder das eine noch das andere ist für mich greifbar und ich ziehe voller Ehrfurcht meinen Hut vor dir!
    Toll, was du alles so schaffst!
    Du bist mein sportliches Vorbild!

    Danke

    Stephan

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