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Jan 08

Unser digitales Zeitalter

Digitales Zeitalter

Der digitale Wahnsinn!

Dateiformate, Passwörter, Nicknamen, Hot Spots, Cloud-Computing oder digitales Radio und Fernsehen.

Die moderne Welt hat die Kontrolle übernommen.

Nur wer online ist, kann noch Schritt halten.

Ohne Computer, Mobiltelefon, Tablet, Spielkonsole oder technisches Gerät, wissen viele schon nichts mehr mit sich und ihrer Freizeit anzufangen.

Gläsern bewegen wir uns im Netz, werden katalogisiert, ausspioniert und zielgruppiert beworben.

Die Kommunikationsvielfalt ist explodiert, denn irgendwie ist jeder auf diesem Planeten überall und immer erreichbar.

Diverse Social Communities haben ihre Erfinder reich werden lassen.

Homepages schießen wie Pilze aus dem Boden.

Anwendungsprogramme wie WhatsApp oder Skype werden immer gefragter, genauso wie IP-Telefonie.

Die herkömmliche SMS und das ganz normale Festnetztelefon droht, wie bereits das Faxgerät, langsam auszusterben.

Nie war es einfacher, Kontakte aufrecht zu erhalten, sich zu informieren oder auch zu repräsentieren.

Doch welchen Preis bezahlen wir für diesen Fortschritt, der uns immer abhängiger, schnelllebiger, mitteilungsreicher, oberflächlicher und abgelenkter werden lässt?

 Es ist nicht nur zur wahren Kunst geworden, den Zivilisationskrankheiten und Burn-outs unserer Gesellschaft zu trotzen, auch vor einer Art Zivilisationssucht muss man sich inzwischen hüten!

 

Daher einfach mal ein Ratschlag:

Schaltet für ein komplettes Wochenende den Router, das Handy und den Fernseher aus.

Lasst auch den Fotoapparat im Schrank liegen!

Macht dafür mit der Familie oder mit Freunden Sport, spielt Gesellschaftsspiele, macht Musik, einen Ausflug oder kocht gemeinsam ein tolles, gesundes Menü über mindestens drei Gänge und lest unbedingt mal wieder ein Buch.

Es gibt so viele wichtige Dinge, für die sich immer weniger Zeit genommen wird!

Wetten, dass dieses Wochenende dann viel nachhaltiger sein wird?

 

Habt ihr eigene Gedanken zur krassen Entwicklung der letzten 30 Jahre?

Dann schreibt doch bitte einen Kommentar und lasst uns daran teilhaben.

6 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Marzi

    Wie Recht du doch hast und auch mich macht es traurig das vieles anders ist als DAMALS…..schlechter o besser mag ich nicht urteilen, denn einiges ist positiver und anderes wirklich negativer.
    Wir können es nicht aufhalten, aber tatsächlich versuchen einen gesunden Umgang mit diesem neumodischemkram zu haben.
    Gute Idee mit dem WE…..außer das mit der Kamera

  2. Marzi

    Danke für diesen nachdenklich stimmenden Beitrag…..

    Und dar heißt auch ohne alles Trainieren…..Näh

  3. team deter

    Um 30 Jahre zurück zu blicken, bin ich einfach (fast) zu jung! Danke für die gedankliche Anregung.

    1. Rolfe

      Ich auch

  4. Hans

    Geiler Anstoß zum Nachdenken, Frank!!!
    Bin wieder mal begeistert!!!

    Hätte aber arge Probleme damit!!!!!!

    Gruß Hans

  5. melle

    Ich könnte das gut mal haben….Auch ne ganze Woche, nur wenn ich meine Handy zu Hause lasse um in Ruhe ne große Runde mit Fred zu gehen verurteilen mich viele indem sie sagen: Und wenn nun was passiert???? JA es kann immer mal
    was sein, nur da frage ich mich wie es ist es denn damals gelaufen wenn was war???
    Dann hat man ein Auto angehalten oder ist zum nächsten Haus gelaufen. Heute wird man entsetzt gefragt: Wie, du hast kein Handy dabei????????? Ne, antworte ich dann, um auch mal meine Ruhe zu haben. Ich danke Dir sehr für diesen Beitrag Frank denn ich merke auch ganz viel das es ohne bald nicht mehr geh, leider. Wir haben bei uns für Nadine zwei Handyfreie Tage eingerichtet weil wir sie sonst gar nicht mehr sehen und sprechen 🙁 und ich würde sagen das es ihr sogar gut gefällt. Sie würde es nie zugeben aber selbst Jugendliche haben schon wegen dem Handy Stress nicht alles mitzubekommen: Teilweise sitzen sie nebeneinander und schreiben sich ….. wo soll das hinführen??? Gruß Melle

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