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Jun 22

Joldelund – Hamburg

Rechts die A23 und links die A7.

Dazwischen ist jedoch reichlich Platz, um sich fernab dieser üblichen Routen einen völlig neuen Weg nach Hamburg zu suchen.

Als unsere Frauen und die „LA Chicks“ mit dem Auto losfuhren, waren wir schon längst auf unseren Triathlonrädern unterwegs.

Laut Google Maps hatten wir uns eine Route quer durchs Nirvana ausgesucht, die 166 Kilometer betragen sollte.

Das Wetter spielte mit und bereits in Schwesing machten wir den ersten Halt, um uns einiger Klamotten zu entledigen.

Der Wind kam perfekt und stetig von achtern, so dass wir uns hervorragend an den vielen Windkrafträdern orientieren konnten.

In Winnert bogen wir versehentlich in die falsche Richtung.

Einige Kilometer folgten wir dadurch den Lauf der Treene (auf einem nicht gerade rennradtauglichen Plattenweg).

„Wären wir doch nur über Schwabstedt gefahren!“, aber dafür wurden wir mit einer tollen Natur belohnt.

Endlich passierten wir bei Süderhöft die Treene und zügig ging die Tour weiter Richtung Süden.

Norderstapel – Erfde – Pahlen und schließlich die Frage, wo wir wohl am besten über den Nord-Ostseekanal kommen würden.

Doch mit Hilfe von iPhone und hilfsfreudigen Ureinwohnern gelangten wir schließlich zur Kanalfähre Offenbüttel-Fischerhütte.

Kurz nach der Ortschaft „Puls“ (die haben sogar eine Ampel!) hatten wir die ersten 100 Kilometer voll.

Weiter ging es über Hohenlockstedt – Kellinghusen – Wittenbergen nach Barmstedt und Bevern.

Von unserer vorgenommenen Route wichen wir jetzt leicht ab, um nicht mehr so häufig navigieren zu müssen.

Weiter ging es daher durch Ellerhoop nach Pinneberg, von wo aus wir praktisch nur noch im Stadtverkehr unterwegs waren.

Rellingen – Ellerbek – Schnelsen – Eidelstedt – Stellingen – Eimsbüttel

In der Stadt Rennrad zu fahren ist echt nicht schön, dennoch kommt man an vielen Stellen schneller durch als mit dem Auto!

Kurz vor dem Ziel passieren wir das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf, die Tag der offenen Tür haben.

Zahlreiche Kinder laufen mit gasgefüllten Luftballons herum.

Prompt haut Jan die Bremse rein: „Davon brauche ich unbedingt zwei Stück für morgen als Pacemaker!“

Nach dem kurzen Zwischenstop erreichen wir kurz darauf unser Ziel in der Nähe von Hamburg Dammtor.

Aus den geplanten 166 Kilometer sind tatsächlich 185 Kilometer geworden.

Eine tolle Tour!

Genau die richtige Einstimmung für den bevorstehenden Halbmarathon!

Sogar ein kleiner 2 Kilometerlauf (einmal zum morgigen Eventgelände und zurück) ist noch problemlos möglich.

Abends stärken wir uns in einem American Diner und lassen uns schließlich platt ins Bett fallen.

Der Bericht vom Halbmarathon folgt noch separat!

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4 Kommentare

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  1. Mensch

    Das war eine richtig tolle Tour. Das muss man mal gemacht haben. Die wiederholten Zwischenstopps zum Navigieren haben zwar etwas gebremst und die Gesamtdauer der Tour nicht unerheblich augedehnt, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Und die ungewollten Umwege wurden wirklich mit einer wunderschönen Landschaft belohnt. Das Einzige was man in der Stadt auf dem Rennrad üben kann ist anfahren, einklicken, bremsen und wieder ausklicken, aber auch das muss man schließlich können.
    Wenn sich die Gelegenheit wieder bieten sollte, mache ich das bestimmt nochmal.
    Vielen Dank für die Begleitung umd den Bericht Frank.

  2. team deter

    Ich denke, inzwischen ist ganz Schleswig-Holstein vor radelnden Rennradlern in Floosetrikot nicht mehr sicher, herrlich!

  3. Jutta

    Hört sich an als wenn es Spaß gemacht hat .Was will man mehr

  4. Marzi

    Sehr cool!

    Wann gibt es ein Floose-Schleswig-Holstein-Rundfahrt-Wochenende?

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