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Aug 03

Ostseeman 2015

Wie jedes Jahr, bereiteten sich auch dieses Jahr wieder viele von uns auf das Highlight des Jahres hier im Norden über Monate hinweg sportlich gut vor. Der Ostseeman als Heimspiel ist für alle Nordlichter schon Pflichtprogramm und ein fester Termin im Kalender, auch für die Athleten die als Unterstützer mit anreisen.

Zur Freude aller kam sogar der Sommer zu besuch, der es bis jetzt nicht so gut mit uns hier oben meinte. Doch für dieses Spektakel zeigte er sich von seiner besten Seite, wie jedes Jahr in Glücksburg.

Schon am Freitag schlugen viele ihre Lager am Yachthafen auf. Da waren auf dem ganzen Gelände wieder alle Vereine zusammen und es herrschte eine freudiges Getümmel!

Sonntag morgen um 5Uhr gingen dann die ersten Wohnwagentüren auf, alle krochen aus ihren Betten, aßen ihre Stullen und die Neos wurden zitternd übergestreift. Vaseline kam sogar an den Füßen zum Einsatz, da die Wassertemeratur nur bei 16,6C° lag. Dann der Gang zum Start – Aufregung-Spannung-Freude – eine Mischung die einmalig ist. Einige hartgesottenen schwammen sich tatsächlich ein, für mich kam das nicht in Frage, denn bis zum Countdown dauert es dann ja noch eine ganze weile. Erst die Hymnen, dann der Herzschlag-der Countdown und ab ging es. Boah, war das kalt…..Schnappatmung….aber ich hatte Glück und kam nicht ins Gedränge wie andere, erste Boje und Rhythmus finden. Die Kälte wich und die Suche nach der nächsten Boje begann. Irgendwie schwammen da viele ziemlich weit rechts, ob die die Bojen verwechseln, dachte ich. Ich sah sie dann und kam gut rum. Zwischendurch traf ich Rilana und Christa. Dann schwamm Marc Z. neben mir und wir blieben für den Rest der Strecke im gleichen Tempo zusammen, was mir ein gutes Gefühl gab. Dann auf der letzten langen geraden schwanden meine Kräfte, hatte ich doch nur drei Wochen für den Tag trainiert. Mir wurde kalt und meine Waden begannen zu krampfen…..gleich geschafft. Die ersten Schritte taten richtig weh, auch wegen der kälte. Ich kämpfte mich hoch zur Wechselzone, die dieses Jahr noch weiter weg gelegen war als die Jahre zuvor. Geschafft….ich fing ich richtig an zu zittern. Aber glücklich alle zu sehen und zu hören wie es bei ihnen gegangen war.

Dann wurden die Radfahrer ordentlich angefeuert, Kitty u Coco machten sich auf zum Wahrberg und anschließend wurden die Fanlager am Yachthafen aufgebaut. Olli mit seiner Musikanlage sorgte für mächtig Stimmung und Jette versorgte zusammen mit Synje, Fenna, Louisa und Lotta die Läufer in der mittlerweile prallen Sonne mit kalten Wasserschwämmen. Die Sportler waren sher dankbar über diese Unterstützung.

Es war mal wieder ein wirklich tolles Wochenende mit allen zusammen. Die Floose hatte viele Teilnehmer, viele Helfer und viele Unterstützer dabei.

Besondern Dank von mir an meine liebe Staffel – Steffi und Marc Böckenholdt……er war ein toller Tag! Und ihr war echt der Hammer!

Von der Floose waren alles dabei:

Volker Detjens und Holger Marquarden als Einzelstarter.

In Staffeln:

Dirk D., Frank Lo., Olli, Eike, Torsten, Dirk M., Jan S., Marzi, Jes, Hans, Kerstin, Jutta, Elli, Rilana, Sören, Marc Z., Heinz, Kerrin, Bo, Nia, Christa, Peter D, Reiner…….wer war noch dabei? Ich habe den überblick verloren 😉

Börni als Kommentartor natürlich! Vielen Dank dafür!

Gerne dürft ihre Eure Erlebnisse von diesem Tag hier auch aufschreiben, es ist immer spannend!

FOTOS

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7 Kommentare

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  1. Thorsten Vicentini

    Was für ein geiler Tag! Das sagt eigentlich schon alles…
    Ich glaube viel besser kann der Ostseeman für eine Staffel nicht laufen.

    Mit Eike und Dirk hatte ich ein wirklich tolles Team. Und mit unserer Zeit von 10:03 Std haben wir zusätzlich noch ein super Ergebnis erzielt.

    Zu meiner eigene Leistung….
    Nachdem ich mit einer Zielzeit unter 3:30 für meinen zweiten Marathon den Mund ganz schön vollgenommen habe, bin ich entsprechend zügig losgelaufen. Es ging so leicht und locker, dass ich mich wirklich zwingen musste nicht zu schnell zu laufen. Natürlich hatte ich immer meinen ersten Marathon auf der gleichen Strecke im Kopf, wo ich nach 30km krampfgeplagt einige längere Gehpausen machen musste. Aber langsam laufen ist gefühlt noch anstrengender und so bin ich die ersten 3 Runden mit nem Schnitt von ca. 4:40/Min gelaufen. In runde 4 habe ich dann schon etwas von meinem Polster eingebüßt. Meine Beine wurden schwerer und ich hab vorsichtshalber ein bisschen Brühe getrunken, damit ich eventuellen Krämpfen vorbeuge. Die letzte Runde tat dann wirklich weh. Die aufmunternden Worte von Coco im Kopf, dass ich eigentlich 3:25 laufen müsste, damit wir unter 10 Std bleiben, hab ich rausgeholt was ging. Als ich 3km vor dem Ziel nochmal Gas geben wollte, fingen meine rechte Wade und der rechte Oberschenkel leicht zu krampfen an. Von daher lieber Fuß vom Gas und so gut es geht nach hause laufen…..
    Super Wettkampf, super Stimmung, alles geklappt, keiner verletzt oder enttäuscht von seiner Leistung… besser geht´s nicht.

    Vielen Dank an alle Supporter an der Strecke! Ohne euch geht´s nicht! ☺

    Glückwunsch auch an alle anderen Teilnehmer! Ihr wart alle super!

    Nächstes Jahr gerne wieder

  2. Jutta

    Was für ein toller Tag, können wir auch nur wiederholen,super Wetter und die Stimmung war mal wieder klasse, Ellen und ich waren dieses Jahr besonders aufgeregt weil Rilana als unser Schwimmer auch das erste mal beim Ostseeman teilgenommen hat ,das hat sie super gemeistert und wir sind dann auch in einer super Zeit von 11 Stunden 18 Minuten eingelaufen . Vielen Dank an alle Helfer ohne die wäre so ein toller Tag gar nicht möglich .Übrigens Marzi du hast Ocke vergessen er ist hammer gut gelaufen .Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr

  3. Marzi

    Oh shit..“ Natürlich, Ocke war auch dabei…..tut mir leid Ocke, keine Absicht….habe so viele Eindrücke vom WE im Kopf!!!!

  4. FLo

    Vielen Dank für den Bericht, Marzi und herzlichen Glückwunsch an alle Finisher!

    Inzwischen ist mein Wohnwagen wieder ausgeräumt und die erste Wäsche schon gewaschen.
    Auf den sozialen Plattformen und im Internet tauchen immer wieder Fragmente, Berichte, Bilder, Informationen, Danksagungen und Glückwünsche auf.
    Stundenlang könnte ich durch die Ergebnislisten stöbern und freue mich über Erfolge zahlreicher Freunde und Bekannte, trauere aber auch mit denen, die nicht so einen guten Tag hatten oder sogar aussteigen mussten.
    Zusammengefasst war alles mal wieder unglaublich – eben ein echtes Ostseemanfeeling.
    Selbst das Wetter hat wieder mitgespielt.
    Neben sämtlichen Veranstaltungen im Triathlonbereich unserer Region, ist und bleibt der Ostseeman das absolute Highlight.
    Was haben wir für ein Glück, so eine tolle, internationale und dennoch herzhaft familiäre Großveranstaltung direkt vor der Haustür zu haben.

    Ein ganz großes Dankeschön dafür an das gesamte Orga-Team rund um Reinhard Husen, sowie an alle Helfer, Zuschauer, Anwohner, Sponsoren und sonstige Unterstützer!

    Immer wieder fällt mein Blick auf meine Urkunde.
    Was war das für ein Moment, als ich mit meiner Staffel ins Ziel lief und erst danach realisierte, meine persönliche Marathon-Bestleistung um ganze 7 Minuten unterboten zu haben.
    3:13:35 für 42,195 Kilometer!
    Damit hatte ich nicht gerechnet, vor allem nicht auf diesem anspruchsvollen Kurs.
    Emotionen – Freude – Tränen – Glückseligkeit
    Um mich herum meine Staffel Pia Hansen (Swim), Michael Feies (Bike), mein Sohn Hendrik und meine Frau Ellen, die in dem Moment alle vier meine volle Gefühlsentladung mitbekommen.

    Wer friert uns diesen Moment ein
    Besser kann es nicht sein
    Denkt an die Tage, die hinter uns liegen
    Wie lang wir Freude und Tränen schon teilen
    Hier geht jeder für jeden durchs Feuer
    Im Regen stehen wir niemals allein
    Und solange unsere Herzen uns steuern
    Wird das auch immer so sein
    Ein Hoch auf das, was vor uns liegt
    Dass es das Beste für uns gibt
    Ein Hoch auf das, was uns vereint
    Auf diese Zeit (Auf diese Zeit)
    Ein Hoch auf uns (uns)
    Auf dieses Leben
    Auf den Moment
    Der immer bleibt
    Ein Hoch auf uns (uns)
    Auf jetzt und ewig
    Auf einen Tag
    Unendlichkeit

    Unsere Gesamtzeit: 10:07:14 Stunden (17. Platz Mixed / 40. Platz Gesamt)

    Vielen Dank ganz speziell an:
    – Andreas Bourani
    – Ellen und Hendrik
    – Pia und Micha
    – meinen Bruder Fred
    – TSV Goldebek
    – Fri Ööwingsfloose
    – MTV Leck
    – SV Enge-Sande
    – TSV Lindewitt
    – TSV Ladelund
    – Friesenbiker
    – SV Waldorf
    – Thomas Leuschner (Energetix)
    – Natalie Jachmann (für die dritte gemeinsame Runde)
    – dem Gitarrenspieler an der Laufstrecke
    – das unglaubliche Publikum
    – die Moderatoren
    – alle Helfer, Sportler, Organisatoren
    – und und und …………………

    Ohne euch würde mir etwas fehlen!

  5. "Ei"ke

    Mein erster Ostseeman … und es war der HAMMER !!!
    Die monatelange Vorfreude auf diesen Start war berechtigt!
    Es hat soooooo viel Spaß gemacht … Wahnsinn! … Was für ein perfekter Tag!
    @ Dirk und Thorsten: 10:03 (irre … kreisch … schrei … flipp aus …)

    180 km in 5:15 … unfassbar … und ganz ehrlich,
    hättet ihr alle (Rolf, Kitty, Coco, Dirk, Veit, Thorsten, Kerrin, Nia, …) mich nicht so angefeuert,
    hätte ich das auch nicht schaffen können!

    An dieser Stelle „Schöne Grüße an Thomas, du hast das auch super gemacht!!!“
    … Er war etwas enttäuscht, dass ihm nicht so viel zugejubelt wurde wie mir, obwohl er doch auch super unterwegs war … 😉

  6. Mensch

    Was kann ich da noch ergänzen? Es war mal wieder gigantisch.

    Vielen Dank an alle, die dieses Wochenende, auf welche Art und Weise auch immer, überhaupt erst möglich gemacht haben. Ganz besonders an Hansi und Ocke, die mit mir in der Staffel gestartet sind. Mit 10:37 haben wir doch ein beachtliches Ergebnis abgeliefert.

    Ich habe zwar mein persönliches Ziel, endlich mal mit 1:10 die Schwimmstrecke zu absolvieren, verfehlt, da ich mit 1:07 eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt habe, komme ich damit aber ganz gut zurecht. 😜
    Im Wasser fand ich es ziemlich frustrierend, dass mich fast eine ganze Runde lang ein Brustschwimmer begleitet hat. Im Nachhinein glaube ich, dass er vielleicht der Pacemaker war, der die neue Bestzeit erst möglich gemacht hat. Wie dem auch sei, der Ostseeman war einfach nur toll.

    Auch ich sauge wieder alle Berichterstattungen, die ich finden kann, in mich auf.

    Und ich freue mich schon jetzt auf 2016.

  7. Holger marquardsen

    Selten genug !!!

    auch ich möchte mich bei allen
    bedanken die mich so tatkräftig
    unterstützt haben, an der Strecke
    am Micro und in der wechselzone
    es war mal wieder ein schwerer
    Tag
    der aber durch eure unnachgiebige
    Anfeuerung Mega Spaß gebracht hat

    Danke holger

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