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Jul 31

Red Bull Tri Islands

Nach dem Erfolg des letzten Jahres gab es dieses Jahr eine Neuauflage des Red Bull Tri Islands. Von der Floose waren auch einige Athleten am Start: Ellen, Jutta, Marc, Lars, Peter und Jan. Da in diesem Jahr die Wechselzone von jedem Teilnehmer eingerichtet werden musste, reisten wir bereits am Freitag nach Föhr, um auf dem Campingplatz in direkter Nähe zur Wechselzone ein kleines Floosedorf einzurichten, in dem auch Ocke und Christa mit Katharina und Falk wohnten. Imke und Eike kamen am Samstag noch dazu.

Da Ockes Familie ganz in der Nähe wohnte, wurde unser Kaffeeproblem beim Frühstück am Samstag und Sonntag von Ockes Mutter grandios gelöst.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die Wechselzone endgültig eingerichtet. Ich hatte noch die Gelegenheit den ersten der drei Aufträge, die ich von Sandra erhalten hatte, zu erfüllen. Da Sebastian Kienle auch am Start war, sollte ich ein Selfie mit ihm machen. Er sollte übrigens als Comoderator fungieren, wollte dann aber lieber selber starten, als er hörte wie der Triathlon ablaufen sollte.

Eine kleine  Einweisung in den Ablauf des Tages folgte durch Jan Regenfuß und Daniel Unger und dann machten sich über 500 Triathleten auf den Weg, um durchs Watt nach Amrum zu laufen. Wir wurden in mehrere Gruppen mit jeweils einem Wattführer eingeteilt und spazierten langsam nach Amrum. Für die vielen Nichtnordfriesen war das natürlich sehr interessant bei jeder zweiten Muschel, jedem fünften Wattwurm und einigen Krebsen stehen zu bleiben. Wir (Marc, Lars, Thore Bock und ich) hatten uns dazu entschieden möglichst zügig nach Amrum zu kommen, da wir wissen wie anstrengend eine Wattwanderung sein kann. Dazu kam das die Sonne erbarmungslos brannte. Ellen, Jutta und Peter hatten wir in dem Gewusel leider verloren. Also überholten wir Gruppe für Gruppe, um dann mit der ersten Gruppe den Strand zu erreichen. Dann waren wir aber noch lange nicht an dem Treffpunkt angekommen. Es folgte ein weiterer, gefühlt endloser Marsch, über Strand, Holzsteg, Schotterweg und Asphalt, bis wir nach insgesamt ca. 3 Stunden und ca. 11 km endlich angekommen waren. Es gab Obst, Müsliriegel und die Standardgetränke für dieses Wochenende: Red Bull, Red Bull Schorle, Red Bull Cola und Wasser. Unter dem einzigen Sonnenschirm sicherten wir uns einen Schattenplatz. Kurz bevor wir uns auf dem Weg zum Start am Strand machten, gab es die Wettkampfbesprechung, bei der die Verpflegung für die Wettkampfstrecke bekanntgegeben wurde: Red Bull, Red Bull Schorle, Red Bull Cola und Wasser. Die für die Wattwanderung benötigen Klamotten konnten im Kleiderbeutel abgegeben werden und wir marschierten wieder ca. 2 km zurück zum Strand. Die ca. 3 km lange Schwimmstrecke war mit 4 Katamaranen gut markiert. Die starke Strömung kurz vorm Strand sorgte aber dafür, dass einige Starter etwas weiter nördlich an Land gingen.

Mit dem Rad galt es nun zwei Runden über insgesamt 40 km zu fahren. Da man nach 2 h und 30 min. am Bootssteg das Ticket für die Schnellboote bereits in der Hand halten musste um überhaupt nach Sylt zu kommen, galt es kräftig in die Pedale zu treten. Denn irgendwann sorgte die Ebbe dafür, dass die Boote nicht mehr fahren konnten. Nach dem Radabstieg galt es also schnell zum Bootssteg zu kommen. Das Laufen durch das schier endlose Spalier der Zuschauer und vieler bekannter Helfer sorgte für Gänsehaut.

Ellen hatte leider einen Plattfuß als sie am Rad ankam und musste erst noch Schlauch, Reifenheber und Pumpe organisieren, bevor sie den Schlauch wechseln und auf´s Rad steigen konnte. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht, so dass sie nicht mehr mit nach Sylt kam. Neben ihr haben es etwas über 80 Starter auch nicht nach Sylt geschafft.

 

Die restlichen Floosen genoosen die rasante Überfahrt mit PS-starken 12-Mann-Schlauchbooten. Im Hafen von Hörnum wurden wir lautstark von Sandra Tobi und Kerstin in Empfang genommen. Den zweiten Auftrag von Sandra hatte ich somit auch erfüllt.

Jetzt galt es noch 10 km in und um Hörnum zu laufen. Bei der Hitze allein war das schon kein Vergnügen. Dazu kam, dass die beiden ersten Disziplinen bereits im bzk-Modus absolviert wurden, was sich spätestens bei den letzten 3 km, die am Strand gelaufen wurden, rächen sollte.

Total erschöpft – ich kann mich nicht erinnern nach einem Wettkampf so fertig gewesen zu sein – konnte ich dann irgendwann unter den lauten Anfeuerungsrufen von Sandra, Kerstin und Tobi den Zielbogen am Strand von Hörnum durchqueren, bzw. einfach nur auf der Ziellinie stehen bleiben. Auch der dritte Auftrag war damit erfüllt: finishen. Zur Regeneration gab es neben Wassermelone natürlich ausreichend zu trinken: Red Bull, Red Bull Schorle, Red Bull Cola und Wasser. Und natürlich Erdinger alkoholfrei. Natürlich haben auch Mar, Peter, Lars und Jutta genfinshed. Die Zeiten kann man bei diesem Wettkampf nicht wirklich werten, da sowohl die evtl. Wartezeit auf ein Schlauchboot, als auch die Überfahrt als Wechselzeit zählt und in der Gesamtzeit berücksichtigt wird.

Die Rücktour nach Föhr erfolgte dann auf der MS-Koi. Eine Personenfähre, die zur Disco über drei Ebenen mit jeweils unterschiedlichen Musikrichtungen umgebaut wurde. Es gab etwas zu Essen und reichlich zu trinken.

Neben diversen alkoholischen Getränken gab es zu Abwechslung mal etwas ganz neues: Red Bull, Red Bull Schorle, Red Bull Cola und Wasser.

Um 23 Uhr legten wir endlich in Wyk an. Diejenigen, die es nicht nach Sylt geschafft hatten, konnten zusteigen und noch etwas feiern. Wir entschieden uns auszusteigen. Bereitstehende Shuttlebusse brachten uns nach Utersum, wo wir um 23:30 Uhr müde und erschöpft eintrafen. Mit den auf uns wartenden Floosen wurden noch einige floosespezifische Regenerationgetränke verzehrt und ausgiebig über die Erlebnisse des Tages gequatscht.

Dann verkrochen sich alle in ihre Schlafsäcke. Nach dem Frühsück mit dem leckeren Kaffe von Ocke´s Mutter machten sich die meisten langsam mit dem Rad auf den Weg nach Wyk. Ocke brachte unser Gepäck mit einem von seinem Bruder geliehenem Auto zur Fähre. Nach einer ruhigen Überfahrt auf dem Sonnendeck begrüßte uns Sandra in Dagebüll. Und dann ging es endgültig gen Heimat.

Was auf gar keinen Fall vergessen werden darf, sind die zahllosen Helfer, die zu großen Teilen aus der hiesigen Triathlonszene stammen. Vielen Dank für euren Einsatz, ohne den dieses phantastische Event nicht durchführbar wäre.

Allen anderen kann ich nur empfehlen zumindest einmal bei diesem Event zu starten. Das ist einfach ein unglaubliches Erlebnis.

Gewonnen haben übrigens die beiden Vorjahressieger Hanna Winkler und Jonas Schomburg. Der Preis ist eine einwöchige Reise mit Flug und Hotel nach Kona. Jetzt fehlt nur noch die Quali. Ich drücke euch die Daumen. Sebastian Kienle ist zweiter geworden und hat beim und nach dem Zieleinlauf noch bei vielen Zuschauern „abgeklatscht“.

Hier das offizielle Video zum Event:

http://www.redbull.com/de/de/adventure/events/1331718597227/red-bull-tri-islands

 

 

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Die entspannte Anreise am Freitag.

Die MS-Koi, das Partyschiff für die Rücktour.

Die MS-Koi, das Partyschiff für die Rücktour.

Der Hafen in Hörnum.

Der Hafen in Hörnum.

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1 Kommentar

  1. Eike

    Toller Bericht Jan! Es war wirklich ein gigantisches Wochenende mit Traum-Bedingungen! Sommer, Sonne, Strand! Unglaublich schön! 🙂

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