Traditionelles Anbaden 2019 – Nichts für Warmduscher

Bericht aus der SHZ von Jan-Uwe Thoms

Nichts für Warmduscher

Sieben Grad Wassertemperatur – ideale Bedingungen für das Traditions-Anbaden des Triathlonvereins Fri Ööwingsfloose in Ladelund

 Zunächst frischer Wind und blauer Himmel. Dann dunkle Wolken von Nordwest, erste Regentropfen und ein von Horizont zu Horizont reichenden bunter Regenbogen. Für die Frauen und Männer der Fri Ööwingsfloose offenbar das ideale Wetter, um das neue Jahr im Ladelunder Naturbad mit ihrem traditionellen Anbaden zu begrüßen. Bereits zum achten Mal veranstaltete der Triathlonverein Fri Ööwingsfloose ihr Neujahrsanbaden.

„Vor einigen Jahren mussten wir noch Badelöcher ins Eis schlagen“, berichtet Hans Feddersen, der Ehrenvorsitzende des einzigen Triathlonvereins in Südtondern. „Heute hat es ja bei sieben Grad Wassertemperatur ausgesprochen angenehme Bedingungen.“ Gemeinsam mit der Spartenleiterin Martina Marczyschewski aus Schafflund hatte er auch in diesem Jahr wieder das Anbaden perfekt organisiert. Umkleidekabinen und eine mobile Sauna standen für die Extremsportler bereit.

Nach ein paar aufmunternden Worten des Vereinsvorsitzenden Bernhard Vogel aus Risum-Lindholm hieß es dann nur noch: „Gruppenfoto“ am grünen Strand und hinein ging es in Wellen des Ladelunder Naturbads. Während der Husumer Berufsschullehrer Jess Matthiesen als einsamer Schwimmer ein paar Runden durch das Naturbad zog und zwischendurch auch mal unter dem Beifall seiner Sportfreunde einen Kopfsprung wagte, hieß es für die anderen: rein in den See, abtauchen, schnell wieder raus und in die wohlverdiente Sauna!

Mit stärkender Grillwurst und heißen Neujahrspunsch begann danach für Aktive und Zuschauer das neue Sportjahr – das zehnte für die Fri Ööwingsfloose, die in ihrem Jubiläumsjahr sicher noch für die eine oder andere Überraschung und weitere tolle sportliche Leistungen sorgen wird.

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