Jun 11

Gendarmstien Ultra

Veit und ich sind heute den Gendarmstien Ultra gelaufen. 58km mit 650HM.

Hört sich ja erst mal nicht so schlimm an könnte man denken. Haben wir auch gedacht und uns sogleich ein Ziel für diesen Lauf gesetzt. Nur Ankommen schien uns bei der „überschaubaren Distanz“ ein bisschen zu wenig. 5:20 + – pro Kilometer müssten eigentlich drin sein dachten wir. Tja, falsch gedacht.

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Das Wetter war spitze, als wir um 9:30 in Kruså unsere Startunterlagen abgeholt haben.

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Und Veit und ich waren top motiviert.

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Um 11 Uhr ging es los. Wir haben uns recht weit vorne eingereiht, da die Stecke doch teilweise schmal und das Überholen schwierig ist. Und wir kamen auch ganz gut weg. Wie sich herausstellte ein bisschen zu gut, denn die Zeiten, die wir gelaufen sind lagen um 5min/km. Bis HotDog Havn sind wir eigentlich immer in Sichtweite zu Tim-Ole Petersen gelaufen. Danach war er dann weg. 😉

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Ab KM27 hatte Veit ein wenig zu kämpfen. Puls zu hoch, also haben wir ein bisschen langsamer gemacht. Ich bin vorweg, Veit hinterher.

Ab KM30 bekam ich so langsam Probleme mit dem Magen. Déja vu… hatte ich doch auch schon beim Hexentanz. Nun hingen wir also beide in den Seilen.

Veit sagte mir nach dem Rennen, wenn ich ihn gefragt hätte ob wir aufhören und nach hause sollen, wäre er sofort dabei gewesen. Nun ja, hab ich nicht gefragt, haben wir nicht gemacht (ich glaube auch nicht, dass er wirklich aufgehört hätte).

Bei Veit wurde es ein paar Kilometer wieder besser, bei mir erst mal nicht. Ich konnte nicht mehr viel zu mir nehmen und bekam zusätzlich noch ein paar kleine Krämpfe.

Nach dem Versorgungspunkt bei KM40 bzw. 2KM danach ging es bei mir wieder bergauf. Also, mein Magen wurde langsam besser, aber wir waren beide echt platt. 15km haben wir nun schon gekämpft, weitere 16 lagen noch vor uns. Veit ist vorweg, ich hinterher…

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Die Strecke war super. Es ging hoch und runter, nie weit vom Wasser entfernt, teilweise sind wir längere Stücke direkt am Strand gelaufen oder gegangen, wenn der Strand komplett mit Steinen gespickt ein Laufen kaum möglich machte.

Nur war uns die ach so schöne Strecke zu diesem späten Zeitpunkt ziemlich Schnuppe. Knie, Nacken, Magen… wir waren im „Überlebensmodus“ und haben nur auf den nächsten Kilometer geschaut.

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Veit hätte auf dem letzten Teil der Strecke sicherlich noch ein paar Sekunden pro Kilometer schneller laufen können. Aber er wollte das Ding gemeinsam durchziehen.

So sind wir dann nach 6:21 Std, in Sonderborg ins Ziel eingelaufen.

Als Belohnung für die Tortur gab es eine eiskalten Dose Cola (ein Traum, nur Bier wäre besser gewesen) und ein weißes Gummiarmband mit Aufdruck „Gendarmstien Ultra“.

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Was bleibt ist die Erkenntnis, dass man mit einem gelaufenen Ultra immer noch ein Neuling ist und keine Ahnung hat, der Gendarmerien Ultra wirklich eine unglaublich schöne Strecke ist, und die Floose ihren nächsten Ultra Marathon Mann hat. Herzlichen Glückwunsch Veit!

Das Ergebnis war dann doch längst nicht so schlecht wie wir uns gefühlt haben. Ich weiß nicht genau wie viele Leute wirklich am Start waren. Die Webseite sagt 295 Teilnehmer. 201 Finisher sind in der Ergebnisliste.

Veit Platz 45 – 6:21,05

Thorsten Platz 46 – 6:21,08

(Tim-Ole hat einen starken 6. Platz gemacht. Glückwunsch!)

Jun 05

Flensburg liebt Dich Marathon

IMG_20170604_084456Vorab sei schon mal erwähnt , dass der Flensburg liebt Dich Marathon eine

sehr gut gelungene Veranstaltung gewesen ist . Super Orga mit vielen

Helfern , begeisterten Zuschauern . Vielen Dank dafür

Mit dem Ziel , in einer Zeit von unter 5Std. zu finishen ,

bin ich am Pfingstsonntag zum 1. Flensburg liebt Dich Marathon gefahren .

Wieder einmal mehr , war ich sehr nervös .Scheint bei mir wohl dazu zu gehören

In der Flensburg Galerie konnte man sich umziehen usw.

Es wurden verschiedene Distanzen angeboten : Staffelmarathon ,

Halbmarathon und Marathon . Ca 1500 Läufer waren gemeldet .

Mein Start war für 9 Uhr angesetzt .

Ich hielt Ausschau nach dem Pacemaker 5:00 und platzierte mich etwas vor ihm .IMG_20170604_085430

Dann fiel der Startschuss . Das die Strecke anspruchsvoll war , wusste ich ,

denn ich habe auch an einem der Probeläufe teilgenommen .

Die Wetterbedingungen waren ganz ok , wobei einem manchmal der

Wind doch ganz gut von vorne kam .

Die Verpflegungsstände entlang der Strecke waren ausreichend und gut

bestückt .

Bis zu Beginn der dritten Runde hatte ich Pacemaker 4:45 Frank LorenzenIMG_20170604_085513

noch kurz vor mir . Musste ihn aber ziehen lassen .

Jedoch der Pacemaker 5:00 blieb die ganze Zeit hinter mir und meine

Hoffnung , es tatsächlich in unter 5 Std zu schaffen wuchs .

Das Ziel vor Augen , habe ich dann die letzten Kräfte mobilisiert .

Ich betrat den roten Teppich , blickte zur Uhr und konnte gar nicht

glauben , was ich da sah 4:55.08

Ich bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis .IMG_20170604_135828 IMG_20170604_173739IMG_20170604_171420

Allen Finishern herzlichen Glückwunsch

Mai 08

Fotos vom Campus Triathlon

Hier findet ihr ein paar Fotos vom Campus-Triathlon…..

Fotos

Mai 08

Impressionen

Ein reichliches Sportangebot am Wochenende:
Stadtlauf Niebüll gesehen und erkannt wurden : Claus, Team Jacobsen mal wieder komplett (!), Team Deter komplett aber nur halbwegs aktiv, Inken, Göntje, Veit auch inaktiv, Sandra bewaffnet (Zahnbüsten) und Börni tatsächlich schon wieder am Mikro (!), wen vergessen?
Campus-Triathlon Flensburg: mindestens Jan S und Reiner R.
Deichlauf Hojer: Kerrin und Nia
RTF Husum bei tollem Wetter, einer dabei oder zu einfach?

Frank

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und auch Danke an Frank Lo 🙂

wo war eigentlich der Rest??

Mai 02

Floose goes Ultra-Marathon

Was für eine Erfahrung! Ultralauf ist wirklich in keinster Weise mit normalen Lauf-Veranstaltungen zu vergleichen. Aber jetzt mal von Beginn an….

Samstag habe ich mich mit meinem Bruder nach Osterode im Harz aufgemacht. Ziel der Reise war die Teilnahme am Hexentanz. 110km mit 3000 Höhenmetern und großem Trail Anteil. Der erste Rückschlag erfolgte schon vor dem Rennen. Veit musste Krankheitsbedingt aussteigen. Super Schade, bedenkt man die Zeit, die er ins Training investiert hat und wie heiß er auf diesen Wettkampf war.
Samstag war dann auch nicht mehr viel los. Startnummer abholen, einen großen Teller Nudeln essen und der Wettkampfbesprechung lauschen. Da hörte ich es dann auch zum ersten mal… Dein erster Ultra, und dann dieser… uhhh. Darauf folgten viele Begriffe wie technisch sehr anspruchsvoll, schwierig zu laufende Strecke, ordentliche Steigung…macht doch Mut, oder?

Sonntag ging es dann um 7:30 Richtung Thale. Von dort aus sollten wir zurück nach Osterode laufen. Wir bekamen alle einen GPS Tracker zum Nachverfolgen im Internet und machten uns bereit. Der Start erfolgte um 10 Uhr und es ging gleich super los. Statt auf unsere GPS Streckenführung zu schauen, sind wir alle dem Frontläufer hinterher. nachdem aufgefallen war, dass wir dadurch doch eine ordentlich Abkürzung gelaufen sind, bin ich mit noch 2 anderen Mitstreitern den ersten gelaufenen Kilometer gleich wieder zurück und auf den richtigen Track. Also sofort mal 2km Umweg zum Start. 😉
Danach kam gleich der erste Anstieg zum Hexentanzplatz. Da wusste man dann auch, was man von einem Rennen mit 3000HM zu erwarten hat. Man läuft nicht, man steigt nach oben. Von oben ging es Richtung erstem Versorgungspunkt bei KM19. Zumindest hätte dort einer sein sollen. Außer meinem Bruder, der mich an diesem Tag als Supporter begleitet hat, war nur noch ein weiterer Supporter anwesend. Wasser hätte man dort noch bekommen, sonst nichts.
Weiter ging es Richtung Hasselfelde zum 2 Versorgungspunkt. Nach ca. 30km eine kleine Schrecksekunde weil ich mich vertreten hab. Danach tat das Knie erstmal 5 Minuten recht doll weh und ich hatte schon Befürchtungen, dass ich das Rennen damit würde weiterlaufen müssen. Ich hatte die Woche über auch schon Probleme mit dem gleichen Knie gehabt. Glücklicherweise ging es bald wieder besser.
Die Strecke war übrigens nicht markiert, man war komplett auf sein Navigationsgerät angewiesen (danke für´s leihen Veit) und ist den einen oder anderen Meter extra gelaufen, weil es eben doch mehr als eine Möglichkeit gab, wie man weiter konnte. Eigentlich hatte ich ein Gerät von Kai Uwe geliehen, dieses hatte die Strecke aber eigenmächtig auf 69 KM gekürzt. Glücklicherweise ist mir das noch am Freitag Abend aufgefallen und Veit hat mir sein Gerät gebracht!
Der 2. Versorgungspunkt war dann deutlich besser ausgestattet als der erste. Es handelte sich hier nämlich um eine Tankstelle zur Selbstversorgung. 😉
Für mich kein Problem, ich hatte alles im Auto und mein Bruder hat auf mich gewartet.
Kurz nach dem VP bin ich auf einen Mitläufer aufgelaufen und wir sind ein gutes Stück zusammen weiter. Bei einem Rennen mit dieser Renndauer ist es nicht zu unterschätzen, wenn man sich bei einem Schwätzchen die Zeit vertreiben kann. Michael ist ein erfahrener Ultraläufer und hatte einiges zu erzählen. UTMB, PTL … er hat schon einiges hinter sich. Da kam er dann auch wieder, der Spruch. Dein erster Ultra und dann dieser!?!? Ja ja, ich hab´s kapiert 😉 Da Micha´s Beine nicht so richtig wollten, bin ich nach einiger Zeit erstmal alleine weiter. Kurz vor dem nächsten Versorgungspunkt hatte ich dann auch den ersten Marathon des Tages auf der Uhr und in den Beinen. Und auch in so einem langen Rennen, fühlt man sich danach als wäre man gerade einen Marathon gelaufen – man soll es kaum glauben. Aber es war toll! Bestes Wetter, alleine Berge hoch und runter. Durch Wälder auf kleinen oder großen Wegen. Kein Stress wegen irgendwelcher Zeit, die man sich selber auferlegt hat… Und ab hier war jeder gelaufene Kilometer eine neue Bestmarke!
Versorgungspunkt 3 durfte sich dann auch tatsächlich als ein solcher Bezeichnung. Die Auswahl war zwar nicht üppig, aber es gab ein paar Nudeln, Getränke und weitere Snacks. Da mein Magen sich nicht so toll angefühlt hat, hab ich mir dann auch ein paar Nudeln und eine Banane gegönnt und bin von meinem Ursprünglichen Plan mit viel Matodextrin Pulver abgewichen. Michael kam wenig später auch an dem VP an und nach einer kleinen Pause sind wir wieder gemeinsam weiter.
Bei KM 50 ca. hatte ich ein kleines mini Tief. Wir sind gerade einen der vielen Anstiege hoch und mir wurde etwas kalt. Außerdem ist man Berg hoch ja auch immer echt langsam. Ich dachte mir, dass wir für den Rennzeitpunkt bestimmt schneller sein müssten. Aber ich hatte ja auch keine Ahnung.
Glücklicherweise kamen zu diesem Zeitpunkt Mark und ein zweiter Michael von hinten und ich habe mich den beiden angeschlossen. Die beiden waren etwas schneller unterwegs und das mini Tief war vergessen.
Zusammen sind wir über den Wurmberg (da lag sogar Schnee) Richtung Versorgungspunkt Nummer 4 bei KM 68. Michael ist ein Ultra Marathon Urgestein und hatte sogar noch mehr zu erzählen als der erste Michael. Er ist Trainer des Meldeläufer Teams, eigentlich eher 24 Stunden Läufer und bekleidet noch einige Ämter mehr in der Ultra Szene. Das war genau der Richtige für mein Ziel diesen Laufe zu finishen. Dass er es schafft, daran gab es keinen Zweifel. Müßig zu erwähnen, dass beide den Hexentanz für einen ersten Ultra als sehr ambitioniert ansahen.
Versorgungspunkt 4 erreichten wir kurz bevor es dunkel wurde und wir machten uns klar für die Nacht. Vor uns lag noch ungefähr ein Marathon mit Temperaturen um den Gefrierpunkt auf den Bergen. Außerdem sollte jetzt der schwierigste Teil der Strecke kommen. Also mehrere Schichten Klamotten angezogen, Kaffe trinken, Vorräte auffüllen, Stirnlampe auf und los. Ach ja, ein bisschen kühlendes Gel für meinen Fuß gab es auch noch. Dieser tat genau wie das Knie auf der gleichen Seite seit ein paar Kilometern kontinuierlich weh. Ich hab´s so gut es geht ignoriert. 😉
Ich weiß nicht wer von euch schon mal in der Nacht gelaufen ist, aber mit diesem eingeschränkten Sichtfeld über einen so langen Zeitraum zu laufen ist schon eine Sache für sich. Alles was sich irgendwie laufen ließ, sind wir gelaufen, aber es gab diverse Wege, die man einfach nicht laufen konnte, wollte man nicht riskieren umzuknicken und das Rennen zu beenden. Mark ging es zu diesem Zeitpunkt nicht gut, Er war die letzten 15 Kilometer eigentlich immer einen Tick zu schnell unterwegs, weil er mit Michael  (und nun auch mir) zusammenbleiben wollten. Also sind wir die Sache etwas langsamer angegangen und haben uns seinem Tempo angepasst. Mark hat mehrfach angeboten sich zurückfallen zu lassen und mit den Nachzüglern zu laufen. Aber wir haben ihn überzeugt, dass es für uns kein Problem ist und sind zusammen weiter. Michael meinte dazu nur, wenn man zusammen in die Nacht geht, geht man auch zusammen wieder raus. Gute Einstellung!
Versorgungspunkt 5 bei KM 85 hatte seinen Namen mal wieder nicht verdient. Mitten im Wald lagen ein paar Flaschen Cola und ein Kanister Wasser. 😉 Der Punkt wurde von diversen Läufern auch komischerweise nicht gefunden.
Aber auch mein Bruder und Gerd, der Betreuer von Mark waren am Start und wir konnten nach Bedarf den Bestand auffüllen. Von dort aus ging es hoch zur Wolfswarte. Einen Großteil der 3000 Höhenmeter lagen bereits hinter uns, ein paar weitere wurden hier gesammelt.
Wenn man mit 2km/h Wege hoch oder runter geht die an ausgetrocknete Flussbetten erinnern, mit Steinen, Löchern und großen Matschflächen, die den kompletten Fuß versinken lassen, wenn man denn rein tritt, schafft man nicht wirklich viel Strecke. Und der Anteil dieser Art von Wegen war sehr groß. So brauchten wir locker 2 Stunden für 10 Kilometer, hochgerechnet also 8 Std für die letzten 40. Das war teilweise wirklich zermürbend.
Von der Wolfswarte ging es weiter Richtung Hans Kühneburg. Auf dem Weg dorthin lagen noch einmal 2 Anstiege vor uns und recht wenig laufbarer Weg. Mit gut 90 Kilometern in den Beinen, leichten Schmerzen im Fuß und Knie waren die Wege hoch und runter, wo man wirklich bei jedem Tritt aufpassen mussten schon eine Herausforderung. Zu allem Überfluss schien es, als würden die Wege noch schlechter und wir dadurch noch langsamer werden. Aber die Hauptsache ist, es ging! Schritt für Schritt kamen wir dem Ziel näher. Meine Uhr war übrigens seit KM 54 schon nicht mehr am Zählen, was die Kilometer betrifft. Ich weiß nicht ob das gut oder schlecht war, aber ich war im Blindflug unterwegs, was die restliche Strecke betraf. Ab der Wolfswarte gab es dann auch einen kleinen Schreck für alle, die mich mit dem Live Tracker verfolgt haben (viele waren es um 1 Uhr vermutlich nicht mehr 😀 ) denn mein Tracker blieb oben für 20-30 Minuten stehen. Glücklicherweise hatte er anscheinend nur kein Signal, denn kurz darauf, war ich auch virtuelle wieder bei meiner Gruppe.
7 KM vor Hans Kühneburg haben wir dann zum letzten mal unsere Betreuer getroffen, die uns für die verbleibenden Kilometer viel Glück wünschten und dann Richtung Ziel/Bett abzogen. Wir hatten für die ersten 20km seit Anbruch der Nacht tatsächlich 4 Stunden gebraucht und konnten uns ausmalen, dass das Gleiche noch einmal vor uns lag. Der Weg wurde auch hier nicht laufbarer und so kamen wir in ähnlichem Tempo wie vorher voran. Aber da jeder Schritt uns dem Ziel ein wenig näher brachte, war die Stimmung meist gut. Wir liefen dann auf die ersten Hexenstieg Läufer auf, die zu diesem Zeitpunkt nochmal 108 KM mehr als wir in den Beinen hatten. Einer von Ihnen schloss sich unserer kleinen Gruppe für die letzten 13 KM an.
Ich weiß nicht wie oft wir geschätzt haben, wie viel noch zu laufen ist und wann wir ankommen könnten, aber es war wirklich sehr oft.
Die letzten ca. 6 Kilometer (schätzungsweise) konnten wir dann tatsächlich laufen. Ich war nicht nur verwundert, dass die Strecke dies zugelassen hat, sondern vielmehr, dass der Körper noch dazu in der Lage war. Aber 6 Kilometer mit 8-10km/h geht nunmal wesentlich schneller als mit 4 und so sind wir gerne gelaufen. Mark hatte sein Tief nun endgültig überwunden und legte einen gefühlten Endspurt hin.
Um 5:06 war es dann soweit und wir sind im Ziel beim Hotel Herzer Hof eingelaufen. Überglücklich es geschafft zu haben und mit Vorfreude auf die Finisher Medaille. 🙂
Danke an meinen Bruder Andreas, ohne den ich den Lauf versorgungstechnisch nicht überstanden hätte und der sein Wochenende für mich geopfert hat. Außerdem an alle, die mit mir gefiebert und mich unterstütz haben, an Veit der mich zu diesem Lauf verleitet hat und natürlich an meine Familie, die mich für die Trainingszeiten entbehrt haben.

 

Mai 02

floosiger Klamottentest

Unser unbändiger Klamottenwart hat mit unendlicher Ausdauer und einer
unglaublichen Stärke am Wochenende einen Klamottentest auf dem harzer „Hexenstieg“ bewältigt.
Wir sind ultramäßig gespannt, welche Eindrücke dieses hoffentlich nicht nur schmerzliche
Naturerlebnis -nicht nur auf den Klamotten- hinterlassen hat.
Vielen Dank für deinen Einsatz, lieber Thorsten, wir fühlen (sc)h(m)erzlich mit!

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Apr 27

HH Haspa Marathon am 23.04

Schon Tage , bevor es eigentlich losgehen sollte , kreisten sich meine Gedanken

ständig um den HH Haspa Marathon . Ich war einmal mehr sehr nervös .

Bereits am Samstag machte ich mich auf den Weg nach HH . Nach drei

Stunden langer Fahrt , endlich angekommen . Sachen ins Hotelzimmer

verfrachtet und dann ab

zum Messegelände . Ich steuerte geradewegs auf die Startunterlagen-Ausgage

zu . Startnummer F4597 . Meine Nervösität stieg ins unermessliche . Eine

Weile hielt ich mich noch auf der Messe auf , bevor ich mich wieder auf den

Weg ins Hotel machte .

Sonntagmorgen . Der Blick aus dem Fenster ließ für den Tag , wettertechnisch ,
nichts gutes ahnen . Das Frühstück schmeckte mir so garnicht . Ich bekam

einfach nichts runter .

Es wurde Zeit sich auf den Weg zu machen .

Die Startblöcke füllten sich mehr und mehr . Endlich viel der Starschuss und

mit ihm , meine Nervösität . Das SCHIETWETTER gab alles . Es war kalt , es

regnete , es hagelte . Zwischendurch schien aber auch kurz mal

die Sonne . Sehr zur Freude aller .

Die Zuschauer am Straßenrand , boten allerlei . Musik , entweder live gespielt

oder aus Boxen dröhnend . Von Pop bis Rock usw .

Ich fühlte mich gut . Bei km 27 gab meine Uhr den Geist auf . Ich musste also

von da an ohne Uhr laufen .

Nach 05:10:30 Überschritt ich dann die Ziellinie .

Total erschöpft aber überglücklch .

Apr 25

FlooseFüße

Auch wenn es gerade schneit, sind schon längst wieder fleißige FlooseFüße unterwegs:
Glückwunsch an Team Lützen/Junge Halbmarathon Föhr IMG_1899

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und Dörte Watzke Hamburg Marathon

Apr 10

Floose-Cup 2017

Die Vorbereitungen für den Floose-Cup 2017, am 1. Juli, laufen!

Wir werden wieder von tollen Sponsoren unterstützt und freuen uns jetzt schon auf einen tollen Tag in Schafflund mit vielen strahlenden Kinderaugen……

 

Ab sofort ist es möglich sich auf www.floose-cup.de anzumelden, ob als Einzel-, Staffel-, Klassen oder Familienstarter/staffel!

 

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Apr 02

Blumen für Bernhard

Die whatsupp „was machen wir mit Bernhard, soll er Blumen bekommen?“
erreichte mich überraschend und erzeugte Verwunderung.
Blumen für Bernhard? Wieso und warum und überhaupt und wieso Bernhard und wieso von mir?
Ich versteh´(mal wieder) gar nix, greife zum Hörer und kläre in altmodischer Kommunikation,
was whatsupper nicht erreichen können, eindeutige Botschaften.
Bernhard auf „intensiv“, Herzinfarkt, Stands, oh-nein.
Unser Börni hat ´nen Herzkasper, fährt erstmal auf Fahrrad ins Krankenhaus,
läuft selbst in die Notaufnahme und schwimmt im Realitätsverlust.
Bittet den Notarztwagen auf Anne und die Zahnbürste zu warten und
schreibt bis in die Intensivstation noch schweißgebadet whatsupper!
Der Ernst der Lage konnte dem nur langsam folgen und mir wurde zwischen Leben und Tod ein bisschen schwummerig.
Uns so zu erschrecken…. und Blumen kann der jetzt erst recht vergessen!

Mein aller und unser lieber Bernhard,
nun weißt du wie es geht, Schweiß ohne Sport (versus Sport ohne Schweiß).
Der Mann, der uns zwischen Leben und Tod immer wieder bewegt,
der uns anjubelt, antreibt, uns sportlich organisiert, uns nun vorübergehend das Sorgen lehrt.
Im Namen der Floose, des Vorstandes und aller, die dir auch keine Blumen bringen:
Viele liebe Grüße nach St.Peter, viele Gedanken an dich,
viele Schritte der Besinnung und viel Mut zu persönlichen Veränderungen,
damit du uns noch lange bewegst!

Ohne Blumen,
dein schatzi und co

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